Beständiger Frieden ist möglich

 

 

Beständiger Frieden

auf der Erde ist möglich

WWW.FIGU.ORG

durch

eine Kultur der Wahrheit,

einen Gesamtstaatenfriedensvertrag

und

eine Multinationale Friedenskampftruppe!

 

 

Offener Brief an den Deutschen Bundestag und den Bayerischen Landtag betreffend Grundgesetzänderungen zugunsten der Privatisierung von Schulen und Autobahnen sowie weitere gewichtige Themen, die mir am Herzen liegen

 

von Rebecca Walkiw

 

Die stückchenweise Privatisierung des Staatwesens entspricht einer schleichenden Entmachtung des Volkes und führt zwangsläufig zur Auflösung der demokratischen Staatsmacht bzw. der Souveränität und Selbstbestimmung des Volkes sowie zur Auflösung der friedlichen und freiheitlichen Zusammenarbeit im Staat und fördert damit die krakenartigen Machtansprüche der EU-Oligarchen und weiterer Machtkartelle.

 

 

Sehr geehrter Herr Lenkert,

 

Danke sehr für Ihre Antwort auf meinen E-Brief bezüglich der Schul- und Autobahnprivatisierung. Das war eine ausgesprochen gründliche Stellungnahme. Dazu möchte ich folgendes sagen:

 

Von der Natur aus betrachtet ist eine einheitliche Wir-Form, die auf die schöpferisch-natürlichen Gesetz- und Gebotsmässigkeiten des Lebens und damit auf die effective Wirklichkeit und die effective Wahrheit der Realität ausgerichtet ist, am besten dafür geeignet, richtige Entscheidungen zum Wohlergehen aller Beteiligten zu treffen.

 

Ich stimme mit Ihnen bzw. der Linken gegen die Privatisierung von Autobahnen und Schulen und vor allem gegen heimliche Grundgesetzänderungen zum Zweck der Privatisierung überein, denn über Staatsfragen, die die ganze Bevölkerung betreffen, sollte grundsätzlich das Volk entscheiden. Es handelt sich immerhin um die Ausbildung unserer Kinder und die Kosten unserer Autobahnen, die WIR letzten Endes bezahlen müssen. Daher sollte meines Erachtens über solche Fragen in direkt-demokratischer Weise, das heisst also direkt vom Volk, und nicht von oben herab gegen den Willen des Volkes entschieden werden. Der Grund dafür liegt einfach in der Natur der Sache, denn ein Privatunternehmen arbeitet vorwiegend für seine Eigeninteressen und ist daher gar nicht erst in der Lage, die Gesamtverantwortung im Interesse des Volkes und der Bevölkerung zu tragen. Ausserdem dürfen keine Privatgewinne am Eigentum des Volkes erzielt werden, denn alle Gewinne aus öffentlichem Eigentum gehören ausschliesslich dem Volk. Und das heisst wiederum, dass allein das Volk darüber entscheiden bzw. bestimmen darf. Frau Wagenknechts Rede zu diesem Thema im Bundestag hat die ganze Sache meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht: ‹Sie machen die Autobahn zur Melk-Kuh für private Profite› [ http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/2565.sie-machen-die-autobahn-zur-melk-kuh-für-private-profite.html ].

 

Zum Thema der Wir-Form in der Natur, siehe folgende Videos:

BR-Fernsehen – ‹Schwarmverhalten: Die Intelligenz der Vielen› – Faszination Wissen [ https://www.youtube.com/watch?v=9HCeqqGjRfM ];

Prof. Dr. Peter Kruse:

‹Von Schwarmintelligenz zu kollektiver Intelligenz› [ https://www.youtube.com/watch?v=ojqDYuJ8D4I ];

‹Kollektive Intelligenz – Was ist das … › [ https://www.youtube.com/watch?v=xUWB5oho82E ];

‹Wie reagieren Menschen auf Komplexität› [ https://www.youtube.com/watch?v=oQVAy_wR1d0 ];

‹Lernprozesse in komplexen Systemen› – Gemeinsame Ausrichtung von Basiswerten [ https://www.youtube.com/watch?v=bkfmGufXbSc ];

‹Aktivierung kollektiver Intelligenz›: [ https://www.youtube.com/watch?v=YUV3Ym2fkUo ].

 

Ein friedliches und freiheitliches Leben in ‹Einigkeit› zu führen, bedeutet, sich freiwillig in allen Dingen des Lebens auf die Gesetze und Gebote aus der Urquelle allen Daseins (Schöpfung) – die völlig neutral und gesamtuniversell einheitlich sind – und damit auf die höchsten Werte (Wahrheit und Liebe) der Schöpfung (Universalbewusstsein) sowie auf alle hohen, lebensbejahenden und evolutiven Werte des Lebens auszurichten und demnach mit allem bestmöglich im Einklang zu leben.

Geisteslehre-Symbol  Neutralisierung›

 

 

 

Das Durchsetzen von Gesetzen ohne ausreichende Aufklärung und Zustimmung des Volkes ist eindeutig ‹antidemokratisch› und stiftet daher ‹Unfrieden›, ‹Unfreiheit› und ‹Disharmonie› im Lande

Ich bin dankbar, dass es noch Volksvertreter gibt, die das heimliche Durchboxen von Gesetzen – ohne vorherige Aufklärung und Zustimmung des Volkes – durchschauen und dagegen ankämpfen. Auch die Forderung der Linken nach einer Volksabstimmung gegen Autobahnprivatisierung finde ich begrüssenswert. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass das Volk der eigentliche Souverän seines Staates ist und als solcher über alle wesentlichen Belange des Staates in neutraler Weise vorabinformiert werden müsste, um darüber zum Wohle des Volkes und der Bevölkerung nach bestem Wissen und Gewissen abstimmen zu können. Denn jeder zu beschliessende Entscheid, der die gesamte Bevölkerung betrifft und als Volksentscheid eines Mehrheitsbeschlusses der stimmberechtigen Bürger bedarf, sollte meines Erachtens erst einmal in seiner Gesamtheit rundum neutral betrachtet werden, bevor darüber befunden wird. Also muss der Sachverhalt eines jeden durch das Volk zu beschliessenden Entscheids mit all dessen Vorteilen und Nachteilen erst in Betracht gezogen werden, damit die stimmberechtigten Bürger eines Staates die Sachlage in ihrer Gesamtheit gut verstehen und somit durch den eigenen Verstand und die eigene Vernunft eine gut fundierte Entscheidung zum Wohle aller Menschen im Lande treffen können. Das wäre meiner Meinung nach nur gerecht, denn meinem Verständnis nach bedeutet Gerechtigkeit, allem und jedem gegenüber ‹fair› (billig/gerecht/angemessen) zu sein und also jeden Menschen als Meinesgleichen, das heisst als einheitliches und gleichwertiges menschliches Wesen zu achten und mit Würde zu behandeln.

 

Kein Volk soll sich aufopfern, um die machtgierigen Pläne einiger weniger Regierenden zu befriedigen

In einer gerechten, durch Vernunft und wahre Menschlichkeit geprägten Gesellschaft, geht es nicht darum, wer das Meiste hat, sondern dass alle genug haben, um ein menschenwürdiges Leben zu führen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Volk (Staat) seine Identität und Kultur, seine vielfältigen Errungenschaften und damit zusammen-hängenden Fortschritte, seinen durch Fleiss, Mühe und Not geschaffenen Wohlstand, ja sogar die Sicherheit und den Fortbestand seines Heimatlandes aufopfern muss, weil eine falsch verstandene und oftmals vorgeheuchelte Menschlichkeit unter den massgebenden Regierenden seines Landes vorherrscht, die von der Wirklichkeit und deren Wahrheit völlig abgehoben sind und es daher zulassen, dass massenweise Flüchtlinge aus aller Welt hier in Europa aufgenommen werden, und zwar ganz egal, ob wir die notwendigen Ressourcen und Möglichkeiten dazu aufbringen können oder nicht. Was wir brauchen, ist eine Kultur der Wahrheit bzw. eine wahre Lebenskultur mit verantwortungsbewussten Regierenden und Bürgern, die naturgesetzmässig denken und somit die Realität des Lebens und deren Wahrheit wahrnehmen, erkennen, wissentlich erfassen, in sich aufnehmen und danach handeln. Vor jeder politischen Entscheidung, welche die ganze Bevölkerung betrifft, sollten sämtliche Regierenden wie auch alle pflichtbewussten Bürgerinnen und Bürger sich fragen, ob der jeweilige Beschluss wohldurchdacht, vernünftig, realisierbar und gegenüber allen Betroffenen gerecht ist und ob er von der Bevölkerung gut verkraftet werden kann. Denn wenn das Gros der ohnehin stark belasteten Bevölkerung dadurch nur noch zur Kasse gebeten und zusätzlich ausgequetscht wird, während allein die Mächtigen davon profitieren, ist das natürlich ungerecht und müsste im Sinne der wahren Gerechtigkeit und der wahren Menschlichkeit zum Wohle aller entschieden werden.

 

Die EU-Mächtigen planen die Auflösung der europäischen Staaten zugunsten eines EU-Supra-Staats sowie die totale Überwachung der EU-Völker durch die Bildung eines Polizeistaats ganz im Stil der US-Geheimdienste

Wenn Sie mich fragen, ist die derzeitige Überbelastung bzw. Ausbeutung und Unterdrückung der europäischen Völker zugunsten der oft heimlichen und völlig eigennützigen Zwecke der EU-Mächtigen ein äusserst schwerwiegendes Problem für ganz Europa. Denn unzählige Beschlüsse werden erlassen, die alle Staaten Europas und deren Bürger stark belasten und die oft nur durch eine Hintertür ermöglicht werden, wie z.B. in Form eines versteckten Beschlusses – (siehe ‹Stoppen Sie die versteckte Einführung der Todesstrafe durch die EU!› unter folgendem Link: [ https://www.change.org/p/vertretung-der-europäischen-kommission-in-deutschland-stoppen-sie-die-versteckte-einführung-der-todesstrafe-durch-die-eu-stop-the-hidden-introduction-of-the-death-penalty-by-the-eu ]) – oder durch heimliche Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA, die gravierende Folgen für die Völker Europas haben (siehe ‹Gebot der Stunde - Stoppt CETA und rettet Europa!›). Solche Beschlüsse sind schlichtweg menschenverachtend wie auch lebensfeindlich und vom Gros der europäischen Völker gar nicht gewollt. Trotzdem werden sie immer wieder erlassen, und zwar ohne die Zustimmung der Völker und oft sogar ohne die Zustimmung der Parlamente der jeweiligen EU-Staaten. In der Europäischen Union (EU) leben wir also bereits in einer Diktatur und wir schlittern immer tiefer in den Schlund eines machtgierigen Supra-Staats hinein, der die Bürger der EU-Staaten auf Schritt und Tritt überwacht und die totale Kontrolle über das Leben eines jeden einzelnen Menschen in der EU anstrebt – (siehe ‹Abschaffung des Bargeldes› und ‹Mikrochip-Implantat zum Zweck der Überwachung›) –, ohne jedoch dass die Bürger sich dessen bewusst sind. Die Menschen merken zwar, dass alles im Wandel ist und gar vieles heute aus der Bahn gerät, aber sie wissen oft nicht, wie sie sich in diesen stürmischen Zeiten der tiefgreifenden Veränderungen zu verhalten haben, um mit allem Schritt zu halten. Meiner Meinung nach, wären die Bürger gut beraten, das Altbewährte in allen Dingen festzuhalten und alles, was ausgedient und dem Untergang geweiht ist, loszulassen. Und dafür ist das Leben selbst bzw. die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote des Lebens der beste Lehrmeister, um vernünftige und realitätsbezogene Entscheidungen zu treffen sowie Lösungen für alle unsere Probleme zu finden und diese erfolgreich umzusetzen (siehe ‹Kelch der Wahrheit› bei FIGU.org, um mehr über die urkräftigen Gesetze und Gebote des Lebens (Schöpfung) zu erfahren).

 

Das Recht der freien Selbstbestimmung und der freien bewusstseinsmässigen Entfaltung (Evolution)

Die bewusstseinsmässigen Errungenschaften der jeweiligen Völker und auch der gesamten Menschheit der Erde, wie beispielsweise das ‹deutsche Grundgesetz›; die hart erkämpfte ‹Anerkennung der naturgegebenen Rechte und Pflichten aller Menschen› (siehe ‹Allgemeine Erklärung der Menschenrechte›); den ‹Gründungsvertrag der Vereinten Nationen› (siehe ‹Charta der Vereinten Nationen›), müssen wir natürlich wie unseren Augapfel hüten. Auch unsere Selbstbestimmungsrechte und -pflichten als souveräner Staat dürfen wir nie und nimmer auf einen fremden Staat und vor allem nicht auf einen machtgierigen Supra-Staat wie die Europäische Union (EU) abwälzen, denn in ihrer Machtbesessenheit strebt die EU-Mächtigen die totale Kontrolle über alles und jedes in Europa an und entpuppt sich dadurch als Feind der Demokratie und damit auch als Feind der Freiheit und des friedlichen Miteinanderlebens in Europa. Und schon allein deswegen gehört sie eindeutig der Vergangenheit an. Um jedoch einen wirklich wahren und wirklich freien demokratischen Völkerbund (Staatenbund/Staatengemeinschaft) in Europa zu ermöglichen, in dem alle Staaten der EU grundsätzlich gleichgestellt bzw. von einheitlicher Wertigkeit sind und demzufolge ihre grundlegenden Selbstbestimmungsrechte und -pflichten als souveräner Staat bewahren, müsste erst die alte EU-Diktatur völlig aufgelöst werden, um Platz für ein neues Bündnis einzuräumen, das auf den Grundsätzen einer wahren Demokratie aufgebaut wird, in der alle Staaten die gleichen Rechte und Pflichten haben und deren Vertreter vom jeweiligen Volk direkt gewählt werden.

 

Die verheerenden Folgen einer falsch-humanistischen und realitätsfremden Politik

Ein durch wahre Gerechtigkeit und wahre Menschlichkeit geprägter Staat bedeutet allerdings nicht, dass eine falsch-humanistische und realitätsfremde Politik verfolgt werden sollte, wie im Falle der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik der EU und der deutschen Bundeskanzlerin, die nicht nur die Aufnahme effectiver Flüchtlinge fordern, die selbstverständlich geholfen werden müssen, sondern darüber hinaus sämtliche EU-Mitgliedsstaaten dazu drängen, und zwar gegen den Wille ihrer eigenen Völker, Millionen von Scheinflüchtlingen – wie Wirtschaftsflüchtlingen und dergleichen – aus verschiedensten sozial-armen Ländern aufzunehmen, wodurch alle Mitgliedsstaaten und deren jeweilige Völker massiv überfordert werden. Und um die stets ansteigende Kriminalität sowie die rasant zunehmenden Gewaltverbrechen und Terrorakte in Europa zu bekämpfen, die infolge dieser Politik – und zwar durch die Aufnahme krimineller Einwanderer und vor allem infolge der ‹Flüchtlingswillkommenskultur› der deutschen Bundeskanzlerin – hervorgerufen worden sind, wollen die EU-Mächtigen nun auch noch einen Polizei- bzw. Überwachungsstaat europaweit aufbauen, jedoch nicht um damit die Grenzen und Küsten Europas zu überwachen, um dadurch die Bürger Europas vor dem endlosen Zustrom illegaler Einwanderer zu schützen – wie dies bereits von Spanien durch das ‹Integrierte elektronische System zur Küstenüberwachung› (SIVE) erfolgreich praktiziert wird – sondern um die Bürger der jeweiligen EU-Staaten und alle Menschen in Europa auf Schritt und Tritt zu überwachen, und zwar weitaus schlimmer als in alter Stasi-Manier. Tatsache ist, dass sich aufgrund der aktuellen Einwanderungspolitik der EU circa 120 000 Kriminelle und Gewaltverbrecher – vor allem aus diversen afrikanischen, arabischen und asiatischen, aber auch aus süd- und osteuropäischen Ländern – bereits im Jahr 2015 in alle Staaten Europas eingeschlichen haben, und zwar hauptsächlich in Deutschland (siehe 100 000 Schläfer in Europa). Und da die gegenwärtige Regierung so gut wie gar nichts dagegen unternimmt, hat die Anzahl gewaltbereiter Flüchtlingen in Europa und Deutschland sicherlich verdoppelt in der Zwischenzeit und diese wird ganz bestimmt weiterhin ansteigen, wenn die Regierenden weiterhin wegschauen, anstatt greifende Massnahmen dagegen einzuführen und umzusetzen, und zwar zum SCHUTZ der Bevölkerung und NICHT zum Zweck der totalen Überwachung wie auch der totalen Kontrolle der Menschen durch ferngesteuerte Computerchips (siehe ‹Chip-Implantate im Gehirn›), wie dies durch die Mächtigen der USA und der EU schon seit langem geplant und bereits heute vielfach getestet wird.

 

Schaffen wir Frieden, Freiheit, Ordnung und Sicherheit in der Welt durch die Realisierung eines für alle Staaten der Erde einheitlichen Gesamtfriedensvertrags und die Bildung einer einheitlichen und weltweit agierenden ‹Multinationale Friedenskampftruppe›

Als besorgte Bürgerin bin ich selbstverständlich für die Durchführung strengerer Kontrollen durch örtliche Polizei sowie durch örtliche Beamte und sonstige Sicherheitskräfte der jeweiligen Staaten Europas, die meiner Meinung nach überall in Europa auf lokaler Ebene modernisiert und verstärkt werden müssen, um die Völker vor Ort in der jeweiligen Staaten vor Gewaltverbrechern und Terroristen zu beschützen und vor Schaden zu bewahren. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich die totale Überwachung sämtlicher Völker und aller Menschen in Europa durch die demokratiefeindlichen EU-Mächtigen befürworte, wodurch die Völker Europas ihre Selbstbestimmungsrechte und -pflichten und damit ihre Macht, Entscheidungsbefugnis und Gewalt als der Souverän ihrer jeweiligen Staaten scheibchenweise an die EU-Diktatur abtreten und dabei zunehmend in ihre Macht geraten, bis sie schliesslich von den EU-Mächtigen nur noch fremdbestimmt werden. Stattdessen will ich in Frieden (=Harmonie) und Freiheit (=Eigenverantwortung) in einer effectiven Demokratie leben; und ich will mit friedlich und freiheitlich denkenden Menschen, Regierenden und Verantwortlichen in Deutschland sowie in allen Staaten Europas und der ganzen Welt einen für alle Staaten der Erde einheitlichen ‹Gesamtstaatenfriedensvertrag› zuwege bringen sowie die Bildung einer einheitlichen und weltweit agierenden ‹Multinationale Friedenskampftruppe› nach dem Vorbild von Nokodemion ins Leben rufen und verwirklichen, die sich nach schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten ausrichtet und somit von der effectiven Wahrheit der Realität leiten lässt, um Kriege und sonstige Konfliktherde auf der Erde aufzulösen und dabei Frieden und Freiheit wie auch Recht, Ordnung und Sicherheit in die Welt einzuleiten und sicherzustellen. Eine solche Friedenskampftruppe setzt sich also einzig und allein für den Frieden ein und kämpft demgemäss nach bestem menschlichem Können und Vermögen und also stets in logischer, vernünftiger und menschlich vertretbarer Weise zum Wohle aller Menschen wie auch aller Lebensformen der Erde und damit auch zum Wohle aller Pflanzen, Tiere und des Getiers sowie der Natur mit deren Klima, der Gewässer, der gesamten Mit- und Umwelt und selbst des Planeten, wodurch wir Menschen der Erde, die für alles und jedes, was auf der Erde geschieht, die Verantwortung tragen, endlich dazu fähig werden, allen Kriegen und Krisen dieser Welt ein Ende zu bereiten und alles zum Guten und Positiven zu wenden (siehe Multinationale Friedenskampftruppe).

 

Ein Leben geprägt durch Wahrheit und Liebe, durch friedliche Gesinnung und freiheitliche Entfaltung, durch Bescheidenheit, Menschenwürde, Gleichheit und Gerechtigkeit (gerechtes Handeln/Fairness/Verantwortlichkeit) ist ein schöpferisch-natürliches Leben voller Freude, Glück, Zufriedenheit und Wohlwollen in Harmonie mit sich selbst und dem ganzen Weltall.

Geisteslehre-Symbol  Harmonie›

 

 

 

 

Überbevölkerungsbedingte Klima- und Umwelt-Flüchtlinge

Heute sind infolge der bereits 16-fachen und weiterhin ungebremst anwachsenden Überbevölkerung der Erde mehr als 70 Millionen Menschen als Flüchtlingen weltweit unterwegs. Und wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Flüchtlingen im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte aufgrund der irdisch-menschlichen Überbevölkerung um ein Vielfaches ansteigen wird, und zwar nicht nur durch Kriege und Terrorismus, sondern auch infolge der Klima- und Umweltzerstörung und die daraus hervorgehende Nahrungs- und Wasserknappheit, dann muss heute noch unbedingt gehandelt werden, um der rasant ansteigenden Weltbevölkerung mit deren katastrophalen Folgen für alles Leben auf der Erde Einhalt zu gebieten. Um das wiederum zu schaffen, müssen effective Massennahmen ergriffen werden, um die Erdenmenschheit auf eine natur- und planetengerechte Bevölkerungszahl zu reduzieren, die gemäss der Gesamtgrösse der Erde und der Fläche nutzbaren Ackerlands 529 Millionen Menschen beträgt. Dies wiederum kann nur in gerechter und menschwürdiger Weise durch die gesetzliche Einführung und Umsetzung einer weltweit einheitlichen Geburtenregelung zustande kommen. Denn nur anhand einer weltweit verbindlichen Geburtenregelung, die sich erfolgreich umsetzen lässt, – wie z.B. durch die Einführung einer ‹Zeugungserlaubnis für Ehepaare›, einer ‹Obergrenze von 3 Kindern pro Frau› und eines ‹zeitlich gestaffelten Geburtenstopps›, in dem die zeugungsberechtigten Ehepaare in ‹7-jährige-Zyklen von Zeugungserlaubnis und Zeugungsverbot› eingeordnet werden –, würden wir als Weltgemeinschaft imstande sein, das jährliche Bevölkerungswachstum der Menschheit – das heute bereits bei mehr als 100 Millionen zusätzlichen Menschen pro Jahr liegt und ungebremst ansteigt – auf die Hälfte zu reduzieren, bis wir schliesslich eine gesunde und naturgerechte Bevölkerungszahl wieder erlangen. Dies würde zwar einige Jahrhunderte in Anspruch nehmen, aber bis dahin würden sich sämtliche Probleme der irdischen Menschheit im Gleichmass mit der schrumpfenden Überbevölkerung reduzieren und sich dadurch wieder normalisieren. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Menschen und vor allem die Regierenden und sonstige Verantwortlichen der Erde über genügend Vernunft und Weitsichtigkeit verfügen, um solche Massnahmen zu ergreifen und sie für das Wohlergehen aller Menschen wie auch aller Lebensformen der Erde gesetzlich umzusetzen.

 

Weitere Informationen über die Auswirkungen der Überbevölkerung und effective Massnahmen dagegen finden Sie unter folgenden Links:

FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 104, Seite 17:

‹Offener Brief vom Samstag, den 7. Juli 1949 an Regierungen und öffentliche Medien in Europa›

[ http://www.figu.org/ch/files/downloads/figu_sonder_bulletin_104.pdf ];

FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 41, Seite 7: ‹Bevölkerungswachstum ohne Ende? – Schluss mit dem Tabu!›

[ http://www.figu.org/ch/files/downloads/bulletin/figu_sonder_bulletin_41.pdf ].

 

Die gegenwärtige, weltweite Massenflucht aus sozialschwachen Ländern in die nördliche Hemisphäre ist eine Folge der massiven Überbevölkerung, Hunger, politischer und wirtschaftlicher Missstände sowie Religionskriege und sie wird von sich aus nicht abreissen, sondern nur noch schlimmer werden. Diese Notlage kann nur durch eine weltweit einheitliche Geburtenregelung sowie durch weitere auf die effective Wahrheit der Wirklichkeit ausgerichtete Massnahmen erfolgreich unterbunden werden.

 Bild aus Tagesschau.de (03.02.2017): ‹ Kommt das EU-Libyen-Abkommen? ›

 

 

Die stetige Osterweiterung der NATO und der EU gefährdet den Frieden in Europa

Hinsichtlich der allgemeinen Wirtschaftslage in Deutschland und Europa ist es schwer zu begreifen, wieso ein vielversprechender Handelspartner wie Russland durch NATO-Truppen unentwegt provoziert und mit Sanktionen belegt wird, vor allem wenn man bedenkt, dass US-Amerika und die EU eigentlich diejenigen sind, die durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch in den Irak bzw. durch die stetige Osterweiterung der NATO und der EU eine gefährliche Machtpolitik betreiben, die massgeblich dazu beigetragen hat, die gegenwärtigen Krisen im Nahen Osten – vor allem im Irak, Syrien und Libyen – sowie die Destabilisierung der Ukraine herbeizuführen, während Russland gute Miene zum bösen Spiel machen muss und stets darum bemüht ist, gute Beziehungen mit allen Staaten aufzubauen. Wenn der Westen Russland weiterhin in die Enge drängt, indem sich die NATO ihren Machtbereich in Osteuropa immer weiter ausbreitet, wird Russland irgendwann mal zurückschlagen. Die Völker Europas wollen jedoch keinen Krieg mit Russland. Wir wollen mit allen Staaten der Erde in Frieden leben! In Anbetracht dessen bin ich der Meinung, dass die derzeitigen Sanktionen gegen Russland ungerecht sind und aufgehoben werden sollten, damit gesunder Handel und gute Beziehungen mit Russland wieder aufgenommen und gepflegt werden können. Wir müssen alle lernen, gesunde Selbstkritik zu üben, denn weder die USA noch die EU sind Unschuldslämmer in bezug auf die derzeitige Lage in der Ukraine. Darüber hinaus ist es sicherlich sehr viel besser und weitaus produktiver für alle Menschen und für alle Staaten der Erde miteinander in Frieden zu leben: Also Schluss mit den ewigen Machtkämpfen! Wahre Menschen lösen Probleme mit Verstand und Vernunft und durch gegenseitigen Respekt und Zusammenarbeit.

Die derzeitige Anti-Russland-Hysterie in den USA erinnert an die McCarthy-Ära bzw. an die Verschwörungstheorie von Senator Joseph McCarthy aus Wisconsin über die angebliche Unterwanderung von Regierungsbehörden durch Kommunisten und die darauffolgende Hexenjagd auf Kommunisten in den frühen 1950er Jahren in den USA. Aufgrund der geschürten Hysterie gerieten Beamte, Politiker, Künstler und Wissenschaftler, aber auch ganz normale Bürger in Verdacht, Spionage für die Sowjetunion zu betreiben und aufsehenerregende Gerichtsprozesse wurden gegen sie geführt. Charlie Chaplin wurde beispielsweise vorgeworfen, er habe ‹unamerikanische Aktivitäten› betrieben, wonach seine US-Aufenthaltserlaubnis vom FBI für ungültig erklärt wurde. Der wohl bekannteste und zugleich furchterregendste Prozess der McCarthy-Ära wurde gegen das Ehepaar, Ethel und Julius Rosenberg geführt. Ihnen wurde als ‹Zivilpersonen› Rüstungsspionage für die Sowjetunion vorgeworfen und dafür wurden sie schliesslich schuldig gesprochen, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Was deren Gerichtsverfahren betrifft, gab es etliche Ungereimtheiten, die bis heute noch ungeklärt bleiben. Eines jedoch ist absolut sicher: Was auch immer die Rosenbergs getan haben, ist und bleibt die Folter- und Todesstrafe ein barbarischer Akt der Unmenschlichkeit, die endgültig weltweit abgeschafft werden müsste.

Siehe hierzu: Spiegel ONLINE: ‹Gemeinsam in den Tod› [ www.spiegel.de/einestages/ethel-und-julius-rosenberg-us-prozess-um-atoms... ].

Das Gros der US-Amerikaner vertraut den Machteliten in Washington nicht mehr und sehnt sich nach Regierenden, die ihre Probleme ernst nehmen und somit für Frieden, Ordnung und Sicherheit im eigenen Lande sorgen, die aber auch imstande sind, die notwendigen wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen zu schaffen, um allen Menschen im Lande eine rundum gute Bildung, vernünftige Arbeit mit angemessener Entlohnung, eine anständige Wohnstätte mit bezahlbaren Wohnkosten sowie gute und erschwingliche Gesundheits- und Altersvorsorge zu ermöglichen. Aus diesem Grund haben sie eben Trump gewählt. Und da sie dadurch einen Strich durch die Rechnung vieler Machteliten gemacht haben, suchen die Betroffenen nun verzweifelt nach einem Sündenbock, auf den sie die Schuld für ihren Machtverlust abwälzen können; und da kommt es ihnen die ach so ‹bösen› Russen ganz gelegen.

 

Die Schattenregierung der USA ist genau das Gegenteil einer wahren Demokratie

Lassen Sie es also bitte nicht zu, dass die machtbesessene Schattenregierung der USA, nämlich das US- Verteidigungsministerium, auch das Pentagon genannt, und die damit zusammenhängende militärische, industrielle und finanzielle Macht der USA, was gesamthaft der militärisch-industrielle Komplex (MIK) genannt wird, Europa zum neuen Wettrüsten drängen und zu Kriegshandlungen gegen Russland und andere Staaten aufhetzen. Als grösster Machtapparat der Erde kontrolliert der MIK so gut wie alles in den USA von der Wall Street, der CIA, der NSA und FBI bis hin zu den Medien, Hochschulen und Kirchen. Auch die NATO, der UN-Sicherheitsrat und die EU-Mächtigen tanzen nach der Pfeife dieser verborgenen Macht, wobei die NATO wiederum die Aussenpolitik der USA bestimmt, die sich einzig und allein um die eigene Machtausweitung dreht. Um diesen gigantischen militärisch-industriellen Machtapparat weltweit aufrechtzuerhalten, werden den Bürgern der USA jedes Jahr über 600 Milliarden Dollar an Steuergeldern aus der Tasche gezogen, obwohl sie letzten Endes nur noch selbst dadurch überwacht, unterjocht und erbarmungslos geschröpft werden. Und seit nunmehr 17 Jahren sind es nicht nur die neokonservativen Republikaner und die neokonservativen Fundamentalisten, die die Herrschaft des Geldes, die Befürwortung militärischer Konfliktregulierung und die Vorherrschaft Amerikas ja immer schon vertreten haben, die dem gewaltigen Machtkartell des militärisch-industriellen Komplexes verfallen sind, sondern auch noch die Demokraten, die früher mal die traditionelle Arbeiterpartei Amerikas waren und sich grundsätzlich für Werte wie Frieden, Freiheit, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit eingesetzt haben. Heute jedoch arbeiten Mitglieder beider Parteien und die Machteliten der US-Regierung nur noch für sich selbst und bereichern sich noch und nöcher durch lukrative Geschäfte mit dem MIK. Als Folge des immer weiter um sich greifenden Machtdenkens in Washington herrschen heute im ganzen Land Bürgerkrieg ähnliche Zustände. Und da die US-Regierung nicht gewillt ist, den überaus lukrativen Waffenhandel zum Schutz der Bevölkerung gesetzlich zu unterbinden, sterben jedes Jahr seit 2011 durchschnittlich 35'141 Menschen durch Schusswaffen in den USA und weitere 81'114 Menschen werden jedes Jahr im Durchschnitt durch Schusswaffen verletzt. Siehe hierzu folgende Waffengewalt-Statistik in den USA: [ https://everytownresearch.org/gun-violence-by-the-numbers/ ]. Noch schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass die durch Macht geprägte Mentalität der geheimregierenden Machteliten in Washington, vor allem bei den mächtigen Drahtziehern im US-Verteidigungsministerium mit deren zigtausenden weltumspannenden Militärbasen, global operierenden Geheimdiensten und milliardenschweren Waffengeschäften in Krisengebieten rund um die Erde zugunsten der US-amerikanischen Militär-, Finanz- und Rüstungsindustrie, das genaue Gegenteil einer wahren durch Frieden und Freiheit geprägten Demokratie darstellt und durch die Aussenpolitik der USA wird diese Macht-Mentalität in die ganze Welt hinausgetragen. Siehe hierzu: ‹Verbrechen der US-Aussenpolitik nach 1945›. Keine Regierung der Erde mischt sich derart massiv und heimlich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ein, um die eigenen Machtinteressen in aller Welt zu festigen und auszudehnen, als die Schattenregierung der USA. Jedoch im heutigen Zeitalter der digitalen Kommunikation können die dunklen Machenschaften der US-Geheimdienste diesbezüglich nicht länger unbehelligt bleiben. In dieser Beziehung hat beispielsweise allein schon die Clinton-Stiftung mit finanzieller Unterstützung von George Soros (Anleger und US-Milliardär) im Laufe des Zweiten Irakkriegs – der eindeutig völkerrechtswidrig war und auch ohne UNO-Mandat geführt wurde – circa 800 Millionen Dollar an die Söldner-Firma Blackwater überwiesen, was sich dann als verhängnisvoller Irrtum erwies, denn durch die Söldlinge, die ja bekanntlich nur gegen Bezahlung und zumeist nur zeitlich befristet beim Militär dienen, sind schwerwiegende Verbrechen gegen die irakische Bevölkerung verübt worden, was allerdings nur dank Wikileaks an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Siehe hierzu HuffPost: ‹Private Security Contractors›. Allein schon die Tatsache, dass es Söldnerfirmen in den USA und Grossbritannien existieren, wo quasi Auftragskiller privat engagiert werden können, erschüttert mich zutiefst, denn wo bitte sehr besteht der Unterschied zwischen bezahlten Auftragskillern und Terroristen? Für diese schockierende, jedoch zum Zweck der allgemeinen Aufklärung äusserst wichtige Information bin ich Wikileaks sehr dankbar, denn wäre Hillary Clinton mit ihrer ausgeprägten Macht-Mentalität zur Präsidentin der USA gewählt worden, hätte sie wohl als raffinierte Putin-Gegnerin und Oberbefehlshaberin der US-amerikanischen Streitkräfte dem MIK direkt in die Hände gespielt und somit alles in Bewegung gesetzt, um erneut ein nukleares Wettrüsten mit Russland loszutreten.

Siehe hierzu folgende Video-Interviews:

RT Exklusiv: ‹Julian Assange über die geheime Welt der US-Regierung› [ https://www.youtube.com/watch?v=eQjygxo89oY ];

FORA.tv: ‹Ehemaliger NATO-Oberbefehlshaber enthüllt Pentagon-Kriegspläne› [ https://www.youtube.com/watch?v=1Vr_slBV6kI ];

Stratfor: ‹George Friedmans Rede und Putins Gegendarstellung› [ https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w ];

RT: William Blum, US-amerikanischer Publizist und Kritiker der US-Aussenpolitik,

‹USA wollen Weltherrschaft seit 200 Jahren› [ https://www.youtube.com/watch?v=7kWznShQ0Lw ].

 

Um jedoch Frieden wie auch Freiheit und Einigkeit unter allen Völkern der Erde zu schaffen, müssen wir Menschen der Erde wieder im Einklang mit den Gesetzen und Geboten der Schöpfung leben, die in der effectiven Wahrheit der Realität zu finden sind und die einzig auf wahrheitliche Liebe und auf das Wohlergehen aller Lebensformen ausgerichtet sind, denn nur durch die Erkennung und Befolgung der Wahrheit in Liebe beschreiten wir Menschen den Weg zum wahren inneren Frieden und zur wahren Freiheit und damit auch zum wahren Leben im harmonischen Einklang mit allen Völkern der Erde sowie mit allem Leben und Existenten im gesamten Universum. Leider fehlt dieses Wissen dem Gros der irdischen Menschheit heute. Und leider fehlen den meisten vom Volk gewählten Regierenden der USA und Europas die notwendigen Erkenntnisse sowie die Einsicht und der Mut, dem mächtigen Machtgefüge des US-militärisch-industriellen Komplexes die Stirn zu bieten, denn die Mächtigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, bleiben den Volksvertretern weitgehend verborgen. Wenn einigen wenigen von ihnen es dennoch gelingt, einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen und sie sich daraufhin aufrichtig bemühen, dem MIK und den zahlreichen damit zusammenhängenden Rüstungsfirmen, Anlagebanken, Waffenhändlern, Militärberatern, Söldnerfirmen und organisierten Verbrecherbanden standhaft entgegenzutreten, um beispielsweise einheitliche Waffenkontroll- und Abrüstungsmassnahmen für alle Staaten der Erde gesetzlich zu regeln und einzuführen sowie ehrliche Friedensbemühungen mit allen Staaten der Erde in die Wege zu leiten, um dauerhaften Frieden in der Welt zu schaffen, werden sie dafür in der Regel nur noch durch List und Tücke zur Sau gemacht, politisch lahmgelegt oder sogar ins Jenseits befördert. In Wirklichkeit besitzt der Präsident der Vereinigten Staaten nicht einmal die Macht als Oberbefehlshaber über die US-Streitkräfte, wie fälschlicherweise angenommen. Jene Macht und die damit zusammenhängende Aussenpolitik der Vereinigten Staaten werden einzig und allein vom MIK ausgeübt bzw. bestimmt, das heisst also vom US-Verteidigungsministerium zusammen mit den US-Geheimdiensten und dem ganzen damit zusammenhängenden Machtapparat, der seine eigene Agenda verfolgt und nicht selten mit organisierten Verbrecherbanden, Rassisten, Fremdenhassern, religiösen Fanatikern, labilen Psychopathen, gemeinen Mördern und sonstigen Terroristen zusammenarbeitet, um dessen Machtansprüche und heimliche Machenschaften in aller Welt durchzusetzen und aufrechtzuerhalten. Von all dem jedoch hat der vom Volk gewählte Präsident wie auch die vom Volk gewählte Regierung der Vereinigten Staaten meistens nur eine sehr verschleierte oder gar keine Ahnung. Dennoch muss der US-Präsident jedes Diktat aus dem Verteidigungsministerium unterzeichnen und die volle Verantwortung dafür tragen. Diese Art betrügerischer Aussenpolitik in Verbindung mit Zwangssanktionen zum alleinigen Vorteil der US-Machtinteressen entspricht ganz und gar einer geheimen militärischen Diktatur, die nicht das Geringste mit einer wahren Demokratie zu tun hat.

Die aktuelle Forderung der EU-Mächtigen, eine EU-Armee aufzubauen, kommt dieser heimtückischen Organisation genau entgegen, denn der Aufbau übergeordneter Streitkräfte in Europa wird alle EU- Staaten mit Sicherheit nicht nur finanziell überfordern, sondern steuert direkt darauf hin, einen Überwachungsstaat mitten in Europa zu errichten, und zwar ganz im Sinne der US-Geheimdienste. Und das wollen die Völker Europas ganz bestimmt nicht! Was wir dringend brauchen, ist ein ‹Gesamtfriedensvertrag› für alle Staaten der Erde sowie eine allstaatlich zusammengestellte Friedenskampftruppe, die sich ausnahmslos für den Frieden und das Wohlergehen aller Menschen und aller Lebensformen der Erde einsetzt, um bewaffneten Konflikten aller Art und vor allem den heimtückischen Machenschaften der Schattenregierung der USA mit deren unruhestiftenden Geheimdiensten und auch sonstigen Terror-Organisationen ein für alle Mal ein Ende zu setzen, um endlich Frieden in der Welt zu schaffen. Es muss hier allerdings auch gesagt werden, dass auch gute, anständige Bürger beim US-Verteidigungsministerium und dessen Geheimdiensten tätig sind, die ihrem Land und der Menschheit aufrichtig dienen und die genauso wenig darüber wissen, was die Mächtigen der MIK-Organisation im Schilde führen, wie die meisten Regierenden. Einer davon ist meiner Meinung nach der Whistleblower und ehemaliger CIA-Mitarbeiter Edward Snowden, der den Mut aufgebracht hat, sein Volk und die ganze Menschheit über die gesetzwidrige Überwachung von Menschen auf der ganzen Welt durch die US-Geheimdienste und die damit verbundene Gefahr der totalen Kontrolle und damit auch der bewusstseinsmässigen Versklavung des Menschen aufzuklären. Als Dank dafür wurde er vom eigenen Volk, das allerdings in solchen Belangen weitgehend unwissend ist, im Stich gelassen. Offensichtlich weiss das russische Volk und seine Führung die Menschenrechte und somit das Recht auf freie Meinungsäusserung weitaus besser zu schätzen als die US-Amerikaner.

Siehe hierzu folgendes Video-Interview: acTVism Munich: Das Edward Snowden Interview in Munich: [ https://www.youtube.com/watch?v=2gFTbKwEwD4 ].

 

Eisenhowers Warnung an die USA von einem Staat in einem Staat

Vor etwa 57 Jahren hat US-Präsident Dwight D. Eisenhower, der selbst als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg diente, die amerikanische Bevölkerung vor der wachsenden Gefahr, die aus dem militärisch-industriellen Komplex (MIK) hervorgeht, in einer Fernsehansprache an die Nation (siehe Eisenhowers Abschiedsrede vom 17. Januar 1961) mit folgenden Worten ausdrücklich gewarnt: «Wir müssen auf der Hut sein vor unberechtigten Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes, ob diese gewollt oder ungewollt sind. Die Gefahr für ein katastrophales Anwachsen unbefugter Macht besteht und wird weiter bestehen. Wir dürfen niemals zulassen, dass das Gewicht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unseren demokratischen Prozess bedroht.» (Zitat aus NZZ: ‹Eisenhowers Warnung vor einem Staat im Staat›). Weiterhin mahnte er, dass diese Gefahr nur durch eine wache und kluge Bürgerschaft zu beheben sei. Und damit hatte er natürlich Recht. Denn nur eine wachsame Bürgerschaft in allen Staaten der Erde, die sich nach der Realität und damit nach der wahrlichen Wahrheit der Wirklichkeit ausrichtet, kann dem MIK und der damit zusammenhängenden Kriegsmaschinerie der Welt erfolgreich entgegentreten und das Ganze Schritt für Schritt abbauen. Und dies ist wiederum nur dann möglich, wenn die wahren Bürger bzw. Menschen der Erde, die sich redlich bemühen, mit- und füreinander in Frieden, Freiheit und Harmonie zu leben, die kritische Masse der Weltbevölkerung ausmachen. Es ist also sehr zu empfehlen, dass sich die friedlich und freiheitlich gesinnten Regierenden in Deutschland, in den USA und in allen Staaten der Erde mit ihren jeweiligen Völkern bzw. mit dem friedlich und freiheitlich denkenden Teil der Bevölkerung ihrer jeweiligen Staaten verbünden, – was aber nicht bedeutet, dass anständige Bürger und Bürgerinnen, die gegen die Aufnahme von Scheinflüchtlingen, Kriminellen, Gewalttätern und Terroristen aufbegehren und sich mit Recht gegen eine Überfremdung im eigenen Land wehren, als Neonazis abgestempelt und ausgegrenzt werden dürfen –, und dass sie zusammen mit ihnen, das heisst also mit dem friedlich und freiheitlich denkenden Teil der Bevölkerung, der überwiegend demokratisch und in Harmonie lebt, sowie mit allen Völkern der Erde, die in Frieden und Freiheit miteinander leben wollen, gegen die heimtückischen Kriegs- und Globalisierungspläne der Mächtigen vorgehen, die auf Hass gegen die Armen und Schwachen, gegen die wirtschaftlich Gefangenen und gegen alle Normalbürger ausgerichtet sind; und dass sie sich für Frieden, Freiheit und Einigkeit (Harmonie) im eigenen Land und unter allen Völkern der Erde einsetzen. Meines Erachtens sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union im Sinne ihrer jeweiligen Völker handeln – die ohnehin für alles blechen müssen – und sich von den EU-Mächtigen nicht länger bedrängen lassen, Scheinflüchtlingen aus aller Welt aufzunehmen. Stattdessen sollten sie endlich die URSACHEN der Flüchtlingskrise – also Überbevölkerung, Klima- und Umweltzerstörung, Hungersnot, Wasserknappheit, Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Massenarbeitslosigkeit, ausgearteten Kapitalismus, grenzenlose Machtgier, bewaffnete Macht- und Terrorkampfhandlungen, gesetzwidrigen Waffen- und Drogenhandel sowie Menschenhandel in aller Welt und die ganze damit zusammenhängende Unmenschlichkeit anerkennen und bekämpfen. Über die Massnahmen dagegen sollten natürlich die Völker der jeweiligen Staaten in Anerkennung und Befolgung der Realität und deren Wahrheit sowie durch weise Führung und mit Hilfe direkt-demokratischer Volksabstimmungen selbst entscheiden.

 

Aufrüstung kostet die Weltbevölkerung Gelder in vierstelliger Milliardenhöhe jedes Jahr

Durch MIK und die weltweit damit zusammenhängenden Militär-, Finanz- und Rüstungsindustrien werden nicht nur bewaffnete Unruhen in aller Welt geschürt und unterstützt, um die geheimen Machenschaften der militärischen Machteliten der USA und deren Geheimdienste zu begünstigen, sondern auch um lukrative Waffengeschäfte – und zwar in mehrfacher Milliardenhöhe – in aller Welt zu betrieben. Und da ein solcher Machtapparat auf der Grundlage bewaffneter Kampfhandlungen und Waffengeschäften basiert, die überwiegend von Steuergeldern der Erdbevölkerung bezahlt werden, ist der grösster Feind des militärisch-industriellen Komplexes (MIK) und zugleich die beste Waffe dagegen natürlich der FRIEDEN. Tatsache ist, dass WIR bzw. die Weltgemeinschaft dieses gewaltige Machtgeflecht und rückständige Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg endlich abschaffen können, indem wir es durch gezielte Friedensbemühungen vollständig auflösen und zwar durch die Realisierung eines ‹Gesamtstaatenfriedensvertrags› zusammen mit der Gründung einer allstaatlich bestimmten ‹Multinationale Friedenskampftruppe›, die sich weltweit ausschliesslich für den Frieden einsetzt. Die unzähligen Milliarden an öffentlichen Geldern, die wir gesamthaft als Menschheit heute für atomare Aufrüstung, militärische Machtdemonstrationen, Kriegseinsätze und endlose Zerstörung ausgeben, sollten wir stattdessen in friedensstiftende Einsätze und Massnahmen investieren, wie etwa in Bildung und Forschung, in die Entwicklung erneuerbarer Energien, in den Kampf gegen die Überbevölkerung, in die Rettung des Klimas, in die Heilung, Pflege und Beschützung der Natur und in die Erschaffung sozialer und wirtschaftlicher Projekte aller Art mit vielen Millionen neuer Arbeitsstellen für alle Völker und alle Menschen der Erde und also auch für die Armen und Schwachen, für die wirtschaftlich Gefangenen und für alle Normalbürger, damit jeder einzelne Mensch dieser Welt – ohne jegliche Ausnahme – ein schöpferisch-natürliches Leben und damit ein glückliches, zufriedenes und evolutives Dasein in Würde führen kann.

Wie bereits erwähnt, hat US-Präsident Dwight D. Eisenhower die Gefahr einer Verflechtung der staatlichen Machtstrukturen mit Privatinteressen frühzeitig erkannt und die amerikanische Bevölkerung davor gewarnt, denn die wachsende Unterwanderung des Staatwesens durch die Privatisierung der Staatsmacht – sei es in der Politik, in der sozialen Wirtschaft und Energieversorgung, im staatlichen Finanzwesen, im Arbeits- und Sozialwesen, in öffentlich-rechtlichen Medien, in Bildung und Forschung, in Verteidigung und Friedenssicherung oder in staatlichen Einrichtungen jedweder Art – entmachtet dem Volk und damit der Demokratie und führt zu einer Diktatur der Machtkartellen auf der Erde.

Siehe hierzu folgende Videoansprache: Bruce Gagnon: ‹Space Tech & Corporate Full Spectrum Dominance› [ https://www.youtube.com/watch?v=fb1z2mKryx8 ].

 

In einer Rede mit dem Titel, ‹The Chance for Peace›, hatte Eisenhower am 16. April 1953 mittels bundesweiter Radio- und Fernsehübertragung folgendes über die Kosten militärischer Aufrüstung zu sagen:

«Jedes angefertigte Gewehr, jedes zu Wasser gelassene Kriegsschiff, jede abgeschossene Rakete bedeutet im Endeffekt einen Diebstahl an jenen, die hungern und die nicht ernährt werden und an jenen, die nichts anzuziehen haben. Diese waffenstarrende Welt verausgabt nicht nur Geld. Es kostet den Schweiss seiner Arbeiter, die Erfindungsgabe seiner Wissenschaftler, die Hoffnungen seiner Kinder. Die Kosten eines einzigen modernen Bombenflugzeugs entsprechen dem Wert einer modernen Schule aus Ziegelstein für mehr als 30 Städte. Es bedeutet zwei Kraftwerke, von denen jedes den Bedarf einer Stadt mit 60 000 Einwohnern versorgt. Es gleicht zwei guten, wohl ausgestatteten Spitälern oder etwa 50 Meilen Fahrbahndecken aus Beton. Die Kosten eines einzigen Kampfflugzeugs bezahlen wir mit einer halben Million Scheffel Weizen. Einen einzigen Zerstörer bezahlen wir mit neuen Wohnhäusern, die 8 000 Menschen einen Wohnplatz bieten könnten. … Dies ist keine Art zu leben im wirklichen und wahren Sinn. Unter der Wolke eines drohenden Krieges hängt die Menschheit (Menschlichkeit) von einem Kreuz aus Eisen herab.» Zitat aus ‹USA: Der militärisch-industrielle Komplex› von Hermann Ploppa und aus Wikipedia: ‹Chance for Peace›.

 

Für weitere Informationen über den militärisch-industriellen Komplex siehe folgende Links:

TELEPOLIS: Hermann Ploppa: ‹USA: Der militärisch-industrielle Komplex› [ https://www.heise.de/tp/features/USA-Der-militaerisch-industrielle-Kompl... ];

Organic Consumers Association: Bruce K. Gagnon, Coordinator of Global Network against Weapons and Nuclear Power in Space: ‹JFK’s Conversion from War: Why and How the Military Industrial Complex had JFK killed› [ https://organicconsumers.org/news/jfks-conversion-war-why-and-how-milita... ];

Paul Craig Roberts, US-Ökonom und Publizist: ‹Washingtons Krieg um die Welthegemonie zerstört die Welt›

[ www.ruhrkultour.de/paul-craig-roberts-washingtons-krieg-um-die-welthegem... ];

Frankfurter Erklärung: ‹New World Order – Was George Soros und Angela Merkel gemeinsam haben›

[ www.frankfurter-erklaerung.de/2017/01/new-world-order-was-george-soros-u... ].

 

Verbündet sich Europa mit Russland, können wir gemeinsam eine florierende, weltführende Wirtschaft aufbauen

Wenn man die Machtverhältnisse auf der Erde in Ruhe betrachtet, wird es einem klar, dass die geheimen Drahtzieher der US-Aussenpolitik Russland zum Feindbild erklärt haben, um ihren Einfluss in Europa und vor allem in Deutschland zu festigen; denn ihr Verlangen nach immer mehr Macht, mehr Geld und der totalen Kontrolle über die Erde und alle Menschen ist grenzenlos und daher befürchten sie, dass Deutschland und Europa möglicherweise gute Beziehungen mit Russland aufbauen und dadurch ihre Machtpläne in Europa und Asien durchkreuzen könnten. Und tatsächlich haben die Völker Europas vieles gemeinsam mit den Russen, wie beispielsweise ihre Liebe zu den bewusstseinsbildenden Künsten und ihren ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Verbündet sich also Europa mit Russland auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Interessen und bauen wir zusammen mit ihnen gute soziale und wirtschaftliche Beziehungen wieder auf, dann werden wir auch in der Lage sein, mit ihnen eine florierende und weltführende Wirtschaft auf die Beine zu stellen, wodurch unsere jeweiligen Völker in vielfältiger Weise davon profitieren würden und darüber hinaus könnten wir auch viel Gutes und Positives für die gesamte Menschheit in die Wege leiten, vor allem in bezug auf die Erschaffung und den Erhalt von Frieden in der Welt.

 

Friedensappell an Deutschland, Europa und die ganze Weltgemeinschaft

Um beständigen Frieden in der Welt zu schaffen, muss zuerst das alte auf Macht ausgerichtete NATO-Bündnis mit einem völlig neuen auf Frieden ausgerichteten Gesamtstaatenfriedensvertrag (GSFV) ersetzt werden. Siehe hierzu: ‹Gesamtstaatenfriedensvertrag› und ‹Multinationale Friedenskampftruppe›.

 

Das Gebot der Stunde lautet:

Das alte auf Krieg, Vormacht, Ungleichheit und Uneinigkeit aufgebaute NATO-Militärbündnis auflösen

und durch einen neuen auf Frieden, Freiheit, Gleichheit und Einigkeit ausgerichteten Gesamtfriedensvertrag für alle Staaten der Erde

bzw. durch ein GSFV-(Gesamtstaatenfriedensvertrag)-Bündnis

und eine allstaatlich zusammengesetzte ‹Multinationale Friedenskampftruppe› ersetzen!

Geisteslehre-Symbol ‹Frieden›

Frieden sei auf der Erde, und unter allen Geschöpfen!

 

Schaffen wir heute noch die Grundlage wahrer Freiheit (Verantwortung/Gerechtigkeit) für alle Völker und alle Lebensformen der Erde

Lösen wir als Weltgemeinschaft das alte Machtdenken und damit die alte Machtstruktur der NATO endlich auf, was heute nur noch Krieg, Elend und Not in der Welt hervorbringt (siehe: ‹Zerstörung der Hoffnung› von William Blum) und ersetzen wir dies durch einen für alle Staaten der Erde einheitlichen ‹Gesamtfriedensvertrag›, der sich auf schöpferisch-natürlichen Gesetz- und Gebotsmässigkeiten und damit also auf evolutiven Werten wie Versöhnung, guten zwischenmenschlichen Beziehungen, Frieden, Freiheit, Gleichgerichtetheit (Harmonie) und wahre Gerechtigkeit für alle Völker wie auch alle Lebensformen der Erde aufbaut und in dem sich alle Staaten der Erde freiwillig verpflichten, sich gegenseitig ‹antimilitärisch› und ‹friedlich› zu verhalten. Und zu guter Letzt bilden wir gemeinsam als eine neue auf Frieden, Freiheit und Harmonie ausgerichtete Weltgemeinschaft bzw. als ‹Freie Gesamtstaaten-Interessengemeinschaft› (FGSI) zur Sicherung des Weltfriedens eine wahre, weltweit agierende ‹Multinationale Friedenskampftruppe›, die von allen Staaten der Erde aufgestellt und bestimmt wird und die als neutrale Kampfeinheit – ohne jegliche Machtansprüche – einzig und allein dazu berechtigt ist, in alle Staaten der Erde mit logischer Gewalt und ohne jegliche Ausartungen einzugreifen, um Frieden zu schaffen, Leben zu schützen und alle militärischen wie auch terroristischen Kampfhandlungen zu beenden, alle Diktaturen, Unrechtsstaaten und Terror-Regierungen ausser Kraft zu setzen; diese durch effective Demokratien zu ersetzen und so in jedem Staat für friedliche Ordnung, Freiheit und Sicherheit sowie für eine greifende Gerechtigkeit für die Völker zu sorgen.

Siehe hierzu: FIGU-Zeitzeichen Nr. 73, Juli 2017, Seite 4:

FIGU-Informationen zur Forderung nach einem ‹kollektiven Sicherheitssystem unter Einbeziehung Russlands›: [ http://www.figu.org/ch/downloads/zeitzeichen/figu_zeitzeichen_73.pdf ].

 

Nun fragen Sie sich sicherlich, wie wir das Ganze überhaupt schaffen sollen

Das ist eine durchaus berechtigte und sehr entscheidende Frage, denn um solche Massnahmen erfolgreich einzuführen und umzusetzen, sind auch viele weitere Massnahmen ebenso erforderlich, die gleichzeitig ergriffen und durchgeführt werden müssen. Und dafür brauchen wir vor allem kluge, ehrliche und weitsichtige Regierende, die die Einsicht und den Mut aufbringen, die vielen folgenschweren Probleme unserer Zeit bei den Wurzeln zu packen und diese durch vernünftige, lebensbejahende Massnahmen zum Wohle aller Menschen, aller Völker und allen Lebens auf der Erde erfolgreich umzusetzen. Als Menschheit stehen uns also viele ineinandergreifende Aufgaben bevor, die gleichermassen wichtig sind und erfolgreich umgesetzt werden müssen.

Siehe hierzu: FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 41, SS. 7-21: ‹Bevölkerungswachstum ohne Ende? – Schluss mit dem Tabu!›:

[ http://www.figu.org/ch/files/downloads/bulletin/figu_sonder_bulletin_41.pdf ] mit einer Aufzählung notwendiger Massnahmen zur Schaffung dauerhaften Friedens auf der Erde auf Seiten 17, 18, 19.

 

Was die Sicherung des Weltfriedens betrifft, muss also gleichzeitig dazu, wie bereits im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 41 erklärt wurde, eine grosse Anzahl weiterer notwendiger Massnahmen ergriffen und erfolgreich umgesetzt werden, um das Ziel – bleibenden Frieden auf der Erde und alle damit zusammenhängenden evolutiven Werte und positiven Änderungen für die gesamte Menschheit, die Natur und all ihre Lebensformen sowie für die Erde selbst – zu verwirklichen.

Für die gesamte Lebensgemeinschaft der Erde wäre es also sehr vorteilhaft (empfehlenswert), die derzeit bestehende Organisation der Vereinten Nationen (UNO), die leider weitgehend unfrei, undemokratisch und verantwortungslos handelt, durch eine neue freie, pflichtbewusste und handlungsfähige Organisation wie z.B. eine ‹Freie Gesamtstaaten-Interessengemeinschaft› (FGSI) zu ersetzen, in der alle Mitgliedsstaaten die gleichen Rechte und Pflichten haben und deren Vertreter direkt vom jeweiligen Volk gewählt werden. Die Satzung der neuen FGSI soll auf altbewährten Prinzipien aus dem Gründungsvertrag der UNO aufbauen und im Einklang (Harmonie) mit den zeitlos beständigen Werten, Prinzipien und unumstösslichen Wahrheiten der schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten stehen, die gesamtuniversell einheitlich sind.

Der Sicherheitsrat, in dem einige Grossmächte das Vetorecht haben, müsste ebenfalls abgeschafft werden, um die Freiheit (Verantwortung/Gerechtigkeit) und somit die freie Bestimmung und freie Tatkraft sowie die Ausgeglichenheit (Neutralität), die Harmonie (Gleichgerichtetheit) und die Gleichheit (Gleichwertigkeit) aller Staaten der Erde zu gewährleisten. Und das alte NATO-Militärbündnis, das in erster Line auf die Machtinteressen der USA bzw. der neokonservativen Führung der USA und somit auf Neokapitalismus, Militarismus und die globale Vormachtstellung der USA ausgerichtet ist, muss seinerseits wiederum durch einen neuen ‹Gesamtfriedensvertrag› bzw. ein GSFV-(Gesamtstaaten-Friedensvertrag)-Bündnis der neuen ‹Freie Gesamtstaaten-Interessengemeinschaft› ersetzt werden, der ausschliesslich auf Frieden und alle damit verbundenen guten und positiven Werte des Lebens ausgerichtet ist und der mit der Unterstützung eines neuen kollektiven Sicherheitssystems in Form einer allstaatlich bestimmten ‹Multinationale Friedenskampftruppe›, die unter die strenge Aufsicht, Führung und absolute Kontrolle eines durch alle Staaten gemeinsam erstellten massgebenden Aufsichtsorganes gestellt werden muss und als absolut neutrale Kampfeinheit der ‹Freie Gesamtstaaten-Interessengemeinschaft› einzig und allein dazu berechtigt wäre, mit logischer Gewalt in alle Staaten der Erde einzugreifen, um bewaffnete Konfliktherde innerhalb 72 Stunden im Keim zu ersticken. Eine solche Kampftruppe muss in ihrer Denkart (Mentalität) friedlich gesinnt sein und sich stets in vernünftiger, menschlicher und angemessener Weise – und also ohne jegliche Ausartungen – für Frieden, Freiheit, Recht, Ordnung und Sicherheit in der Welt einsetzen und somit im Sinne der schöpferisch-natürlichen Gesetz- und Gebotsmässigkeiten und damit zum Wohle und zum Schutz allen Lebens auf der Erde handeln.

 

Aufklärungsarbeit ist absolut erforderlich

Um alle Aufgaben erfolgreich zu bewältigen, muss Aufklärungsarbeit an sehr vielen Stellen erst geleistet werden, um alles Schritt für Schritt zum Guten und Positiven zu wenden. Was die Erschaffung und den Erhalt des Weltfriedens betrifft, muss also erst einmal die erforderliche Gedanken- und Aufklärungsarbeit in dieser Beziehung geleistet werden, damit die gesamte Menschheit endlich begreift, dass die reale Möglichkeit besteht, alle bewaffneten Konflikte sowie alle Kriege und Terrorkampfhandlungen auf der Erde endgültig aufzulösen, wenn wir uns auf die zeitlose Wahrheit und Weisheit der schöpferischen Grundprinzipien allen Daseins ausrichten, die gesamtuniversell einheitlich sind, und so das alte Machtdenken durch friedliches und freiheitliches Denken ersetzen sowie friedensbildende Massnahmen und friedliche Beziehungen mit allen Menschen und allen Völkern der Erde fördern. Wir müssen uns dieser Möglichkeit nur bewusst werden und diese Aufgabe ernsthaft anpacken.

In einem konstruktiven Beitrag zu diesem Aufklärungsprozess führte Richard David Precht, deutscher Philosoph und Publizist, ein Fernsehgespräch im ZDF mit General a.D. Harald Kujat, ehemaligem Generalinspekteur der Bundeswehr und früherem Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, über die Zunahme bewaffneter Konflikte in der Welt und die Möglichkeit, dauerhaften Frieden auf der Erde einzuleiten. Das Video-Gespräch zu diesem Thema findet sich in der ZDF-Mediathek unter folgendem Link:

 

ZDF-Video: David Precht zum Thema: ‹Ewige Kriege – Warum die Völker keinen Frieden finden›

[ https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-170.html ];

Video-Text dazu: [ https://www.walkiw.de/selbstbestimmung/Precht-Video-Text-zum-Thema-ewige... ].

 

In diesem Video-Gespräch werden sachliche Informationen, persönliche Meinungen und anregende Ideen zur Erschaffung dauerhaften Friedens unter allen Völkern bzw. Staaten der Erde in neutraler Weise ausgetauscht und diskutiert, wie dies anhand folgender Fragen von Herrn Precht klar erkennbar ist:

 

«Wäre es nicht nach Ende des Kalten Krieges eine sehr gute Idee gewesen, die NATO der UNO zu unterstellen [Anm.: bzw. eine neue GFVO (Gesamtfriedensvertrag-Organisation) mit ‹Multinationale Friedenskampftruppe› einer neuen FGSI (Freie Gesamtstaaten-Interessengemeinschaft) zu unterstellen] – also ein Weltverteidigungsbündnis zu machen, in dem alle 193 UNO-Staaten alle drinnen sind, ausnahmslos ALLE? Und die UNO [bzw. die neue FGSI] wäre jetzt der ‹Weltschiedsrichter› [bzw. die Höchst-Neutrale-Instanz] mit der militärischen Macht [bzw. mit einem neuen kollektiven Sicherheitssystem in Form einer ‹Multinationale Friedenskampftruppe›], überall dort, wo die Regeln verletzt werden, einzugreifen und zu verhindern, dass es zu Kriegen kommt.

«Wäre das nicht sozusagen jener Traum gewesen, den Immanuel Kant schon Ende des 18. Jahrhunderts hatte, als er in seiner Schrift vom ewigen Frieden von einem Völkerbund geträumt hat, der gleichzeitig die exekutive Macht hat, Regelverstösse auch zu sanktionieren?»

 

Am Ende des Gesprächs waren David Precht und Harald Kujat ganz gewiss in einer Sache völlig übereinstimmend: Um dauerhaften Frieden auf der Erde zu schaffen, brauchen wir als Weltgemeinschaft eine internationale Instanz, die sich auf den zentralen Werten aller Staaten der Erde gründet – wie beispielsweise auf dem ‹Gründungsvertrag der Vereinten Nationen› – und die sich bei aufkeimenden Konfliktherden in der Welt als ‹Neutrale Schiedsrichter-Instanz› fungiert und sogleich veranlasst, dass alle zur Verfügung stehenden Mittel der logischen und vernünftigen Gewaltanwendung eingesetzt werden, um Menschenleben zu schützen sowie Frieden herbeizuführen und zu sichern. Diesem Leitgedanke kann ich nur beipflichten. Die beiden Herren haben zwar im Laufe des Gesprächs eine etwas andere Wortwahl für manche Begriffe verwendet, als ich es als Geisteslehre-Studierende gewohnt bin, aber die Grundidee bleibt die gleiche: Um Frieden in der Welt zu schaffen, muss jeder Mensch natürlich in erster Linie darum bemüht sein, wahrlichen Frieden und alle hohen Werte des Lebens in sich selbst zu schaffen und als Weltgemeinschaft müssen wir endlich an einem Strang ziehen, um in Einigkeit einen ‹Gesamtstaatenfriedensvertrag› zustande zu bringen, der sich auf unseren gemeinsamen Grundwerten aufbaut und für alle Staaten und alle Menschen der Erde gleichermassen gilt. Ein solcher Friedensvertrag kann in der heutigen Zeit allerdings nur umgesetzt werden mit Hilfe einer wahren ‹Multinationale Friedenskampftruppe›, die einzig und allein für den Frieden kämpft und sich somit für alle hohen Werte des Lebens einsetzt, um dieses höchste Gut für alle Menschen und alle Lebensforme der Erde Schritt für Schritt in die Wirklichkeit umzusetzen.

 

Gemäss der freien Enzyklopädie ‹Wikipedia› sind die Vereinten Nationen, auch UNO (United Nations Organisation) genannt: «ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von 193 Staaten und als globale internationale Organisation ein uneingeschränkt anerkanntes Völkerrechtssubjekt. Die wichtigsten Aufgaben der Organisation sind gemäss ihrer Charta die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.»

 

Siehe Charta der Vereinten Nationen:

[ https://www.walkiw.de/selbstbestimmung/charta-der-vereinten-nationen ]

 

Die Gesetze und Gebote der Schöpfung, die in der Natur zu finden sind, dienen als Vorbild zum wahren Leben und Menschsein

Um gewichtige Aufgaben im Leben zu erfüllen, kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, sich den Gesetzen und Geboten der Urkraft allen Lebens (Schöpfung) zuzuwenden, die in der Natur wie auch in allem Leben und in aller Existenz erkennbar sind, und sie zum Vorbild wie auch zum klugen Ratgeber und wahren Freund zu nehmen. Das Wissen um die Wahrheit und die Weisheit der urkräftigen (schöpferischen) Gesetze und Gebote ist in der Lehre der wahrlichen Propheten (Lehrer/Künder) als Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes und Lehre des Lebens schriftlich niedergelegt und festgehalten, deren Meisterstück ‹Kelch der Wahrheit› ist. Aus diesem Werk von unschätzbarem Wert für die gesamte Menschheit können die Gesetz- und Gebotsmässigkeiten der Schöpfung gelernt werden, um darauf evolutiv aufwärts zu schwingen und dadurch wiederum viele Menschheitsprobleme, die heute bewältigt oder ergründet werden müssen, ein für alle Mal zu lösen, und zwar in friedlicher, harmonischer und konstruktiver Weise.

 

Kelch der Wahrheit› zusammen mit englischer Übersetzung: ‹Goblet of the Truth›

[ www.figu.org/ch/files/downloads/buecher/figu-kelch_der_wahrheit_goblet-o... ]

 

Buch der gesamten Lehre der Propheten

Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens von

Henoch, Elia, Jesaja, Jeremia, Jmmanuel, Muhammad und Billy (BEAM)

 

In diesem Werk können Worte, Begriffe und Themen auch digital resp. ‹stichwortartig› nachgeschlagen werden, um hilfreichen Rat einzuholen. Als Beispiel dafür dienen folgende Begriffe:

 

schöpferische Gesetze und Gebote›: «…Der Erdenmensch ist darauf spezialisiert, seine Augen und Sinne gegenüber den schöpferischen Gesetzen und Geboten, Richtlinien und Prinzipien standhaft zu verschliessen. Er spricht von Umweltschutz und Naturgesetzen, sucht seine Ruhe und den Frieden in der Abgeschiedenheit der Berge, Seen und in der unberührten Natur. Er nährt und erfreut seine Sinne, die Psyche und die Gefühle am Bild und den Äusserlichkeiten natürlicher Schönheit von Blumen, Pflanzen, Tieren und Landschaften. Dennoch vergisst er dabei, in ihr eigentliches Wesen und in ihre auch für den Menschen verbindlichen Urkräfte zu blicken und sein eigenes Verhalten diesen Prinzipien anzugleichen. Er wünscht sich, seine eigene Existenz als Teil der Natur zu erkennen und umgibt sich mit ihrer Pracht, pflegt Gärten, Parkanlagen und errichtet Naturschutzgebiete. Dennoch bewegt er sich stets neben ihren Gesetzen und Geboten, versucht sie gewaltsam zu beherrschen. Bis zum heutigen Tag hat der Erdenmensch nicht gelernt, wahrlich Teil der Schöpfung und ihrer Gesetze, Prinzipien und Gebote zu sein.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: Einführung).

 

Ursache und Wirkung›: «Die Gesetze und Gebote der Schöpfung sind in ihrer Wirkungsweise an Ursache und Wirkung gebunden, folglich sich also die Wirkung nach einer neuen Ursache ändert, was bedeutet, dass eine Wirkung aus einer alten Ursache sich zum Guten oder Schlechten verändern kann, wenn eine neue und dementsprechende Ursache geschaffen wird; das aber besagt, dass z.B. aus einer bösen oder negativen Ursache folgerichtig eine dementsprechend böse oder negative Wirkung gestoppt und zu einer guten oder positiven Wirkung geändert werden kann, wenn die entsprechende Ursache zum Guten oder Positiven geändert wird, wie sich das beim Schicksal und bei den Wechselwirkungen ergibt, was sich sowohl direkt wie auch indirekt auf euch Erdenmenschen auswirkt, so aber auch auf Prophetien, die als Warnungen für Wirkungen dienen, die aus bestimmten schlechten, bösen und negativen Ursachen hervorgehen, jedoch durch das Schaffen von neuen, guten und positiven Ursachen zum Besseren und Besten verändert werden können.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 28, Satz 111).

 

Schicksal›: «Auch macht ihr euch keine Gedanken darum was das Schicksal eigentlich bedeutet, auf dass ihr verstehen könntet, dass das Schicksal die Auswirkungen eurer eigenen Energien und Kräfte eurer Gedanken und Gefühle sind oder Wirkungen, die durch bestimmte Ursachen anderer Menschen, durch die Natur oder durch Geschehen und Situationen sowie durch die universellen Zusammenhänge auf euch ausgehen, so sich also das Gesetz von Ursache und Wirkung auswirkt, in dem auch das Gesetz der Wechselwirkung zur Geltung kommt.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 28, Satz 83).

 

die effective Wahrheit›: «Die effective Wahrheit steht für das Lebenspendende und für das Leben selbst, wie es im Schoss der schöpferischen Gesetze und Gebote vorgegeben ist. Die lebensbejahende schöpferische Energie verbindet den Menschen direkt mit den Gesetzen und Geboten der umfassenden Schöpfung, und deren Kraft erfüllt die ganze Erde und das Universum. Und dieselbe Energie ist es, die den harmonischen Einklang will mit allem Leben, mit dem Menschen, dem Planeten und dem Universum. In dieser Form ist die lebensbejahende schöpferische Energie ein ausserordentlich wichtiges Kriterium für das Wesen der effectiven schöpferischen Wahrheit und das Leben selbst.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was die Wahrheit zu sagen weiss›).

 

Machtdenken›: «Alles hat sich beim Menschen der Erde zum reinen Machtdenken entwickelt, zur Intoleranz und Frauenverachtung sowie zur Naturfeindlichkeit, zur Wahrheitsverleugnung der schöpferischen Gesetze und Gebote, wie aber auch zur grassierenden Überbevölkerung, durch die das Klima und die Natur der Erde zerstört werden. Und weiter hat sich durch das Machtdenken der Regierenden und durch die böse Gewalt des religiösen Glaubens jeder Art auch eine beinahe unübersehbare Unterdrückung der bewusstseinsmässigen Freiheit ergeben. Darin manifestiert sich insgesamt eine abgrundtiefe Missachtung der natürlichen und also auch der schöpferischen Gesetze und Gebote sowie des Lebens und aller Existenz. Dadurch hat sich die irdische Menschheit – wenn die gegenwärtige Situation betrachtet wird – an den Rand einer Globalkatastrophe getrieben und ist nunmehr im besten Begriff, sich endgültig in diese hinein zu manövrieren, wenn die Überbevölkerung nicht endlich gestoppt und durch eine Geburtenregelung auf ein vernünftiges Populationsmass reduziert wird. » (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was die Wahrheit zu sagen weiss›).

 

Schöpfung›: Was ihr aber sucht bezüglich des Unbeschreiblichen, das als wahre Macht über euch und über allem Dasein und aller Existenz steht und dem ihr tausend Namen gebt, das ihr jedoch in eurem Glaubenswahn Gott nennt, ist wahrheitlich die Schöpfung mit ihren Gesetzen und Geboten, und diese habt ihr seit alters her immer gesucht, jedoch nicht finden können, weil euch falsche Propheten mit falschen Lehren in die Irre und zu einem Glauben an Götter und Götzen geführt haben und damit in religiöse Verirrung und Verwirrung. (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 23, Satz 17).

 

Mut zum Kampf gegen das Böse›: «Alle ihr Menschen guter Vernunft und guten Willens seid aufgerufen, euch der fundamentalen Auseinandersetzung zwischen dem Guten und Bösen sowie dem Ausgearteten zu stellen und euch auf die Seite des Positiven, Fortschrittlichen und damit des Guten und des Lebens zu schlagen. Und ihr alle, ihr Menschen der Erde, die ihr den Mut zum Kampf gegen das Böse, Negative und Ausgeartete aufbringt, müsst Hilfe durch eure scharfe Vernunft und euren Verstand leisten, durch Liebe, Frieden, Freiheit und Harmonie und nur diese als Waffen benutzen. Allein durch diese Waffen kommt ihr an gegen all die grassierende Menschenverachtung und die lebensfeindliche Zerstörungswut all jener Menschen der Erde, die dem Bösen, der Gewalt, dem Materialismus, Kapitalismus und dem Ausgearteten und Unmenschlichen verfallen sind.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was die Wahrheit zu sagen weiss›).

 

Menschlichkeit›: «Menschlichkeit und demokratische Gesellschaftsordnungen konnten durch die friedlichen und gemäss der Vernunft und Wahrheit kämpfenden Menschen ebenso im Laufe der Zeit errungen und umgesetzt werden wie auch viele Menschenrechte und andere Werte. Das sind erkennbare und greifbare Resultate jener Menschen, die seit Jahrtausenden dafür gekämpft haben und weiterhin dafür kämpfen. Und wenn die irdische Menschheit heute dagegen wie zum Hohn nahe am Abgrund der Zerstörung aller Dinge steht, dann eröffnet sich gerade in dieser gegenwärtigen Epoche die Chance eines Umbruchs und der Sieg des Kampfes, was jedoch bedingt, das sich der Mensch der Erde endlich für das Gute, Positive, für das Lebenswerte und für das Leben selbst entscheidet. Wahrheit ist dabei, dass mit dem Dritten Jahrtausend die neue Chance am Schicksalshimmel hochsteigt, die das Dunkel der vergangenen kriegerischen Jahrtausende zum Verschwinden bringen und die Zukunft in gleissende Helle tauchen kann. Dazu ist es nur notwendig, die Chance an ihren Wurzeln zu packen, die Lehre der Propheten zu achten, nach dem ‹Kelch der Wahrheit› zu leben, den schon die keltischen Druiden den ‹Kelch des Lebens› und ‹Kessel des Lebens› nannten.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was die Wahrheit zu sagen weiss›).

 

Profitgier›: «…Eure Profitgier, ihr Menschen der Erde nimmt laufend mehr und mehr überhand, und die Machthaber eurer Welt stürzen eure Bevölkerungen aller Staaten in immer tieferes Elend, treffen über euren Kopf hinweg selbstherrliche und machtgeschwängerte Entscheidungen und lassen euch als Volk keine Macht der Bestimmung mehr. Alles dreht sich nur noch um Macht und Geld, und fortan wird sich diesbezüglich alles ebenso noch verschlimmern wie auch die Katastrophen aller Art in der Natur, am Klima und unter euch Menschen, und zwar durch die rasant steigende und unkontrollierbar gewordenen Überbevölkerung. Alles richtet sich stetig mehr auf Hierarchie, Geld, Einkünfte, Profit und Gewinn sowie auf Rentabilität durch die Profit- und Machtgierigen aus, was sich aber auch mehr und mehr in euch einzelnen Menschen und in euren ganzen Völkern ausbreitet». (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was für das Dritte Jahrtausend prophetisch und voraussagend umfassend kundzugeben ist…›).

 

Flüchtlinge›: «Durch die Profitsucht jener unter euch, welche über die Nahrungsmittel sowie deren Anpflanzung und Verwertung zu bestimmen haben, werden immer mehr hungernde Menschen die Erde bevölkern, und es wird schrecklich sein zu sehen, wie bei den Hungernden die Knochen durch die Haut dringen und wie ihre Wunden eitern, schmieren und von Ungeziefer befallen sein werden. Und es wird immer schrecklicher werden in bezug darauf, dass viele von euch Menschen von eurer Heimat vertrieben und wie schädliches Wild gejagt und getötet werden, während viele andere fliehen und auf ihrer Flucht auf mancherlei Weise ihr Leben verlieren. Doch so, wie es schon heute ist, wird dem Gros von euch Menschen der Erde keine Beachtung geschenkt, weil ihr euer Gesicht vom Leid der Flüchtlinge abwendet und nichts unternehmt, damit diese in ihrer Heimat leben, arbeiten und ein Leben in Würde führen können. Immer mehr kümmert ihr euch nur noch um euch selbst, und ihr beruhigt euer schlechtes Gewissen nur noch dadurch, indem ihr billige Almosen für die Armen und Leidenden gebt, dabei jedoch darauf bedacht seid, dass euer Name als Gutmensch in aller Munde ist und ihr das gegebene Almosen zigfach wieder zurückerhaltet.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was für das Dritte Jahrtausend prophetisch und voraussagend umfassend kundzugeben ist…›).

 

Unvernunft›: «Durch eure Unvernunft, ihr Menschen der Erde, sterben die Regenwälder immer schneller, wodurch auch immer schneller und umfangreicher Wüsten entstehen, während die Gletscher und Pole schmelzen und dadurch die Wasser der Meere steigen und wertvolles Land verschlingen, wodurch Millionen von euch von euren Wohnstätten und von eurem Land vertrieben werden, das ihr bewirtschaften konntet. Nebst dem werden immer gewaltigere Blitzunwetter toben, vieles in Brand stecken und viele von euch sowie auch euer Vieh töten, während immer grössere Sturzfluten von Wasser aus den Wolken fallen, wie wahre Sintfluten, die alles zerstören, überschwemmen und viele Tote fordern. Das während andernorts Dürren das Land austrocknen und ungeheure Feuer die Wälder, Dörfer, Städte und eure Wohnstätten zerstören. Durch all das und durch die Abgase von Kaminen, Fabrikschloten und Motoren aller Art, die Feinstaub und CO2 hinausschleudern, wird die Luft immer mehr mit Rauch und giftigen Emissionen geschwängert, wie aber auch durch Radioaktivität, Biogifte und Chemie die Luft vergiftet wird, wodurch viele von euch Menschen krank werden und daran sterben…». (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was für das Dritte Jahrtausend prophetisch und voraussagend umfassend kundzugeben ist…›).

 

Überbevölkerung›: «…Und noch sind eure Bemühungen vergeblich, all den Übeln entgegenzuwirken und ihnen Einhalt zu gebieten, denn diese werden von Tag zu Tag, ja gar von Stunde zu Stunde und Minute zu Minute immer grösser und katastrophaler, und zwar in Relation zur rasant steigenden Überbevölkerung. So wollt ihr Menschen der Erde all das bisher durch eure Schuld und Unvernunft sowie Verantwortungslosigkeit Zerstörte wiedererstehen lassen, wie ihr auch das, was noch heil geblieben ist, bewahren wollt, wobei jedoch all eure diesbezüglichen Bemühungen umsonst sind, weil ihr nicht zum richtigen Schluss in Vernunft kommt. Und der richtige Entschluss ist einzig und allein der, dass durch eine weltweite Geburtenregelung radikal die Überbevölkerung gestoppt und in dieser Folge eure irdische Menschheit auf ein planeten- und naturgerechtes Mass reduziert wird, wobei dieses Mass gemäss der Natur und des Planeten in bezug auf die ganze Erde bei 529 Millionen Menschen festgesetzt ist.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›: ‹Was für das Dritte Jahrtausend prophetisch und voraussagend umfassend kundzugeben ist…›.

 

In Logik und Vernunft ‹gegen all die Übel› angehen: «Seid euch klar bewusst – auch wenn ihr es vehement bestreitet und wähnt, dass ihr daran unschuldig seid –, dass jeder einzelne von euch für jeden Krieg und jeden Terrorakt und für jede sonstige Gewalttat verantwortlich ist, und zwar auch dann, wenn ihr es nicht befürwortet; und schuldig daran seid ihr, weil ihr nichts dagegen unternehmt und ihr euch nicht in irgendeiner vernünftigen und logischen Weise in gewaltsamer Gewaltlosigkeit dagegenstellt; schuldlos seid ihr am Ganzen nur dann, wenn ihr das euch Mögliche unternehmt, um gegen all die Übel, gegen die Kriege, den Terror und die Gewalttätigkeit anzugehen, sei es durch gesprochene Worte, durch Reden und Vorträge oder durch die Schrift, denn so ihr solches tut, tut ihr es nach Fug und Recht im Rahmen der schöpferischen Gesetze und Gebote, denen jeder Krieg und sonstige Terror und alle Gewalttätigkeit widerspricht.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 23, Satz 101).

 

Übel aller Art› auflösen: «Sollen also all die Kriege und Verbrechen, der Terrorismus und Hass aller Art, die Eifersucht und die Kriminalität sowie die Morderei und Folterei, die Streiterei, die Wut- und Zornausbrüche ebenso ein Ende finden wie auch die Gewalttätigkeit aller Art, die Betrügerei und Dieberei, der Menschenhandel und die Süchte und Laster und sonstigen Übel aller Art, dann ist der einzelne gefordert, und zwar so, dass er zuerst bei sich selbst all die Übel und seine unheilvollen Gedanken und Gefühle unter Kontrolle bringt und sie auflöst, um des Gerechtens sein Leben zu führen in voller Verantwortung und Gewissenhaftigkeit.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 23, Satz 16)

 

Notwehr›: «Seid allzeit friedvoll zu jenen, die sich als eure Feinde wähnen, die euch bekämpfen und von einem Ort zum andern vertreiben; und liebt jene, welche sich als eure Feinde nennen um ihres Euresgleichen Würdigseins (Menschseins) willen, und hasst sie nicht um ihrer bösen Taten willen, sondern urteilt nur über diese und fällt keine Urteile über den Euresgleichen (Menschen) als Euresgleichen (Menschen); und wo immer ihr auf etwelche stosst, die sich als eure Feinde geben, dann erachtet sie nicht auch von euch aus als Feinde; tötet (mordet) sie nicht und vertreibt sie nicht, sondern bietet ihnen die Hand zum Frieden und schafft Freundschaft zwischen euch und ihnen; also verfolgt auch nicht jene, welche sich als eure Feinde wähnen, um böse Rache und Vergeltung zu üben an ihnen, denn Verfolgung und Rache und Vergeltung sind so schlimm wie Totschlag; wenn euch eure selbsternannten Feinde angreifen, dann kämpft gegen sie mit gewaltsamer Gewaltlosigkeit, mit Worten und Taten, doch ihr sollt nicht töten in Ausartung, sondern nur dann, wenn unabwendbar Gefahr um euer Leben besteht, auf dass ihr nur tötet in einer Abwehr der Not (Notwehr), wenn ihr des Lebens bedroht seid; lassen die sich als Feinde Wähnenden jedoch von euch ab, dann zeigt ihnen Barmherzigkeit (Menschlichkeit) und Vergebung, auf dass Frieden zwischen euch sei.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 2, Satz 283).

 

gewaltsame Gewaltlosigkeit›: «Wahrlich gibt es aber auch einen ehrwürdigen (heiligen) Zorn, der sich in Gerechtigkeit und in Gefasstheit (Beherrschung) bewegt und dazu dient, Ungerechtes (Verantwortungsloses) und Unrechtschaffenes (Gewissenloses) durch gewaltsame Gewaltlosigkeit (Handlungen in Logik und Vernunft) zu bekämpfen (bekriegen) und zu beheben, auf dass daraus Gerechtes (Verantwortungsvolles) und Rechtschaffenes (Gewissenhaftes) hervorgehe (zustande kommen kann). (= Gewaltsame Gewaltlosigkeit ist der Weg der passiven, logischen Gewalt, denn gewaltsame Gewaltlosigkeit bedeutet mit anderen Worten aktive Gewaltlosigkeit, bei der gewaltsam resp. aktiv die Gewaltlosigkeit geübt und durchgesetzt wird. Bei der gewaltsamen Gewaltlosigkeit als aktive Gewaltlosigkeit wird gewaltsam resp. aktiv die Gewaltlosigkeit geübt und durchgesetzt. Gewaltsame Gewaltlosigkeit bedeutet aber auch passiver Widerstand, wobei Passivität in diesem Sinn eine Kraft resp. eine Macht oder eben passive Gewalt darstellt, denn Kraft, Macht und Gewalt auch in gewaltloser, passiver Form als Widerstand stellt eine Form der Gewaltsamkeit dar, die jedoch in gewaltsamer Gewaltlosigkeit ausgeübt wird. Dabei jedoch darf diese gewaltlose resp. passive Gewaltsamkeit nicht im Sinne des üblichen erdenmenschlichen Verstehens von negativer Gewalt verstanden werden, sondern nur im Sinne von einem positiven, befriedenden, harmonisierenden, ausgleichenden, erhebenden und ordnungsschaffenden Einsatz in Form von passiv Widerstand bietender Kraft, Macht und Beeinflussung usw. in logischer Weise)» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 19, Satz 46).

 

Kampf in Folgerichtigkeit›: «Ihr habt von den Kündern, den Propheten, gehört, das ihr ein weises Haupt (weisen Führer) zu eurer Lenkung und Belehrung wählen sollt, auf dass ihr in Liebe und Frieden, wie auch in Freiheit und Abgewogenheit (Harmonie) und in Weisheit leben und in dieser Weise euer ganzes Dasein fristen mögt; und ihr sollt nicht im Kampf mit Waffen gegeneinander oder gegen andere Sippen und Völker ziehn; werdet ihr aber durch eine Schlachtschar (Kriegsschar/Militär) mit Waffengewalt angegriffen, auf dass ihr vertrieben oder in Knechtschaft (Hörigkeit) oder Gefangenschaft geschlagen werden, dann kämpft dagegen mit gewaltsamer Gewaltlosigkeit; wird euch jedoch die Möglichkeit der gewaltsamen Gewaltlosigkeit genommen, dann führt einen Kampf in Folgerichtigkeit (Logik), durch den allein die Vernunft entscheidet, ob eine Abwehr in Not (Notwehr) Berechtigung haben kann, also ihr nicht tötet (mordet) in Ausartung; ihr aber sollt euch auch nicht zum Kampfe mit Waffen aufbringen (aufhetzen) lassen, weder in der Familie noch unter Gruppen, wie aber auch nicht durch die Obrigkeit und nicht durch Führer und Herrscher und nicht durch Priester und sonstige Anbeter von Göttern und Götzen; kämpft stets nur mit der Gewalt von Waffen, wenn ihr mit solchen angegriffen werden, doch seht dabei jederzeit dazu, dass ihr des Rechtens kämpft und nur in Not den Tod der Gegner herbeiführt, wenn keine andere Möglichkeit der Gegenwehr besteht, auf dass ihr nicht tötet (mordet) und keine Frevler (Gesetzesbrüchige) am Leben jener werdet, welche euch Feindschaft bringen; also sollt ihr euch nur des Rechtens verteidigen und nicht durch Frevel am Leben Schuld auf euch laden.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 2, Satz 351).

 

Strafe›: «…wahrlich, Strafe, durch die Leib (Körper) und Leben und Artung (Psyche) zu Schaden gebracht werden, ist ein Werk des Bösen, das ihr in euren Gedanken und Eindrücken (Gefühlen) durch Einfälle (Ideen) erschafft und das Euresgleichen (Mitmenschen) in sich ersinnen (ausbrüten) und ersonnen (ausgebrütet/erfunden) haben, um Rache und Vergeltung zu üben zum eigenen Gefallen (Befriedigung) und zum eigenen Gelüst (Ergötzen); wahrlich, die Gesetze und Gebote der Urkraft allen Lebens (Schöpfung) kennen keinerlei Strafe dieser Art, sondern nur das Gebot der Ahndung, das lehrt, dass jede Fehlhaftigkeit einen bestimmten Fortgang (Folgen) bringt, aus dem ein Erkennen der Fehlbarkeit und der Ausgleichung (Gutmachung/Änderung resp. Lernen zum Besseren und Richtigen) hervorgeht; und also soll dieses Gebot der Urkraft allen Lebens (Schöpfung) eine Auslese (Vorbild) sein, um die Gerichtsbarkeit und deren Tun der Ahndung aus eurem Vermögen heraus gleichermassen zu gestalten, auf dass keiner Euresgleichen (Mensch) Schaden nehme an Leib (Körper) und Leben und an der Artung (Psyche) und auf dass nur eine Ahndung erfolge bezüglich der Ausgleichung (Gutmachung/Änderung resp. Lernen zum Besseren und Richtigen); und gegeben soll sein ein Verweilen auf bestimmte Zeit an einem geeigneten Massnahmeerfüllungsort (abgelegene Insel/abgelegener Ort), wo die Fehlbaren sich zur Änderung und Besserung der Wahrheitslehre hingeben können, wo sie aber auch selbst für ihr Wohl und Wehe und also für ihre Versorgung (Lebensunterhalt) aufkommen sollen.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 5, Satz 33).

 

Wahre Gerechtigkeit›: «Allein die Gerechtigkeit durch die Schöpfung und ihre Gesetze und Gebote ist unwandelbar, und diese Gerechtigkeit könnt ihr nicht finden bei einem imaginären Gott, Götzen oder bei einem Menschen, den ihr zum Idol erhebt, sondern nur in euch selbst, indem ihr euch der wahrheitlichen Wahrheit aller Wahrheit zuwendet und ihr so folgt, wie sie durch die schöpferischen Gesetze und Gebote vorgegeben ist; und diese wahre Gerechtigkeit schöpferischer Art ist unabhängig von jeder menschlichen Meinung; und sie ist frei von Gunst und Parteilichkeit, von Macht, Bosheit, Rache, Hass und Vergeltung.» (Aus ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 28, Satz 31).

 

Der beglückende wie auch befriedende, befreiende und heilsame Wohlklang der Wahrheit

Die Gesetze und Gebote der Urkraft des Lebens (Schöpfung) sind geistenergetische Schwingungen, die aus der Wahrheit und Liebe der Schöpfung Universalbewusstsein hervorgehen und wie wundersame Melodien das gesamte Dasein und alles Leben pulsierend durchziehen und alles und jedes miteinander verbinden. Diese gesetz- und gebotsmässigen Schwingungen sind die stille Stimme der Wahrheit, die allem Leben unentwegt zuruft, um nach Höherem zu streben. Und allein durch die Befolgung der Wahrheit in Liebe vermag der Mensch die schöpferischen Kräfte in sich zum Leben zu erwecken, wodurch er zum wahren Menschsein aufwärtsschwingt, indem er Frieden und Freiheit, wahres Wissen und Weisheit sowie Liebe, Freude, Glück und Harmonie in sich schafft und dadurch in seiner Bewusstseinsevolution Spross für Spross über sich selbst hinauswächst. Und nur dadurch vermag er seiner Aufgabe bzw. seiner Funktion als Mensch und somit als Gesetzerfüller und Behüter (Beschützer) der Natur, der Erde und all deren Lebensformen gerecht zu werden.

 

Was ist Liebe?

«Liebe ist absolute Gewissheit dessen, selbst in allem mitzuleben und mitzuexistieren, so in allem Existenten: In Fauna und Flora, im Mitmenschen, in jeglicher materiellen und geistigen Lebensform gleich welcher Art, und im Bestehen des gesamten Universums und darüber hinaus.» (Zitat aus ‹Gesetz der Liebe› von ‹Billy› Eduard Albert Meier – BEAM).

 

Die Natur der Erde mit deren Bergen und Wäldern, deren Luft und Gewässern und all deren Pflanzen und Tieren ruft uns unentwegt zu

Eine kleine, bescheidene Band aus Berlin, die sich ‹Berge› nennt und sich mit der Natur und der Erde verbunden fühlt, ist eine bemerkenswerte Musikgruppe, die auf den gegenwärtigen Zustand der Natur und somit auf das durch Leid geprägte und von Menschen verursachte Schicksal unzähliger Lebensformen der Erde aufmerksam macht, indem sie der Natur in ihren vielfältigen Formen eine Stimme gibt. Durch das Lied ‹10 000 Tränen› wird die zutiefst traurige und sich zugleich nach Liebe, Heilung und Schutz sehnende Stimme der Natur zum Ausdruck gebracht, die einen bewegenden Appell an die Menschheit richtet. Und die wahre Menschlichkeit verlangt von uns Menschen, dass wir nicht einfach weghören, sondern uns den Realitäten des Lebens stellen und so mit offenen Sinnen die effective Wahrheit der Realität in allen Dingen suchen, ergründen und verstehen lernen, um mit Logik, Verstand und Vernunft in wahrer Liebe gegen sämtliche Missstände auf der Erde und vor allem gegen die Machtsucht, die Unvernunft und die Gewaltsamkeit der heutigen Erdenmenschen anzugehen, die die gesamte Natur und damit die Grundlage aller Lebensformen der Erde achtlos zerstören.

 

Das Lied ‹10 000 Tränen› von Berge:

[ https://www.youtube.com/watch?v=By7wOLrx9qo ]

 

 

10 000 Tränen

von Berge

 

Seitdem ihr wisst, dass wir schweigen

und uns den Tatsachen beugen,

betrachtet ihr uns als den einfachsten Weg,

euch etwas stärker zu fühlen

und die Natur zu regieren

in eurer engen, unbescheidenen Welt.

Wir sehen euch zu, hilflos zu.

 

Hört endlich auf,

weil wir sonst zu Grunde gehen,

jeder Moment tut unendlich weh.

Und auch wenn die Welt 10 000 Tränen weint,

es ist euch egal,

ihr wollt’s nicht sehen

und lasst es geschehen.

 

Aus unserem blutigen Schicksal

baut ihr euch selbst noch ein Denkmal,

das uns ganz langsam von der Erde verdrängt.

Und ihr tragt die Krone der Schöpfung,

doch nur als Schmuck auf den Köpfen,

doch für das Leiden um euch rum seid ihr blind.

Wir sehen euch zu, hilflos zu.

 

Hört endlich auf,

weil wir sonst zu Grunde gehen,

jeder Moment tut unendlich weh.

Und auch wenn die Welt 10 000 Tränen weint,

es ist euch egal,

ihr wollt’s nicht sehen

und lasst es geschehen.

 

Und ihr geht über Leichen,

es fällt uns schwer eure Gewalt zu verstehen,

in eurer Hand ist es furchtbar kalt,

wir haben Angst wenn Schüsse durch die Wälder schallen.

 

Hört endlich auf,

weil wir sonst zu Grunde gehen,

jeder Moment tut unendlich weh.

Und auch wenn die Welt 10 000 Tränen weint,

es ist euch egal,

ihr wollt’s nicht sehen

und lasst es geschehen.

 

 

 

Aufruf zur Friedensmeditation

 

Beteilige Dich an der Friedensmeditation

und beschreite den Weg zum Frieden in Dir und auf der Erde

 

Aufruf zur Friedensmediation bei Change.Org: [ http://chn.ge/2p19jm0 ]

 

Das Geisteslehre-Friedenssymbol fördert den Frieden in allen Bereichen des Lebens

und lässt sich als Meditationsobjekt und Friedensplakat gleichermassen gut einsetzen

 

 

 

 

 

Verbrechen der US-Aussenpolitik nach 1945

 

«Die Triebfeder amerikanischer Aussenpolitik war noch nie von irgendeiner Art von Moral bestimmt, stattdessen wurde sie von der Notwendigkeit bestimmt, anderen Imperativen zu dienen, die folgendermassen zusammengefasst werden können:

  1. Die Welt für amerikanische Unternehmen sicher zu machen;

  2. Die Bilanz von Waffenunternehmen in Amerika zu verbessern, die den Mitgliedern des Kongresses grosszügig Geld gespendet haben;

  3. Jede Art von Gesellschaft zu verhindern, die als erfolgreiches Beispiel für eine Alternative zum kapitalistischen Modell dienen könnte;

  4. Die politische und wirtschaftliche Hegemonie so weit wie möglich über ein möglichst grosses Gebiet zu erweitern, so wie es sich für eine ‹Grossmacht› gehört;

Das alles in einem angeblich moralischen Kreuzzug im Namen des Kampfes gegen eine böse internationale kommunistische Verschwörung, von deren Existenz die ‹Kalten Krieger› und die amerikanische Bevölkerung fest überzeugt waren, die aber tatsächlich niemals existierte, ob böse oder nicht.

Im Zeitraum seit 1945 führten die Vereinigten Staaten in mehr als 70 Ländern äusserst ernstzunehmende Interventionen durch.»

 

Zitat von William Blum: Autor von ‹Schurkenstaat› und ‹Zerstörung der Hoffnung›.

 

Einige dieser militärischen Interventionen waren die Folgenden:

 

1945, Deutschland: Der US-Geheimdienst CIC baut aus Spezialisten der SS und Nazi-Kollaborateuren eine Söldnerarmee von 35 000 Mann für den Guerillaeinsatz gegen die Sowjetunion auf. Die CIC übernimmt die Nazi-Spionageabteilung ‹Fremde Heere Ost› als ‹Organisation Gehlen› und beginnt mit ihrer Hilfe eine zielgenaue Sabotage- und Destabilisierungsstrategie in Osteuropa. Die ‹Organisation Gehlen› wird später als ‹BND-Bundesnachrichtendienst› der offizielle Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland. Zu den zahlreichen SS- und Gestapo-Spezialisten, die vom US-Gemeindienst übernommen und vor Verfolgung geschützt werden, gehört auch Klaus Barbie, der von Lyon aus die Deportation der französischen Juden in die deutschen Vernichtungslager organisiert hatte. 1951 wird Barbie von der CIA unter dem Namen ‹Klaus Altmann› nach Bolivien gebracht, von wo aus er im CIA-Auftrag Todeskommandos gegen linke Politiker und Gewerkschafter in ganz Lateinamerika dirigiert.

1945/49, China: Im chinesischen Bürgerkrieg greifen die USA auf der Seite Tschiang Kai Scheks gegen die Kommunisten ein. Dazu setzen sie japanische Soldaten ein, die sie nach der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gefangen genommen haben.

1945/53, Philippinen: Gegen die linksgerichteten Huks gehen US-Truppen schon zu der Zeit vor, als die philippinischen Widerstandskämpfer noch gegen die japanischen Invasoren kämpfen. Nach dem Krieg werden die Huks brutal niedergeschlagen. Die USA setzen eine Reihe von Marionetten ein, schliesslich machen sie Ferdinand Marcos zum starken Mann.

1947/48, Italien: Die US-Geheimdienste rüsten die Mafia als Terrorgruppe der Rechten gegen Kommunisten und Sozialisten auf. Zu diesem Zweck werden Gangsterspezialisten aus den USA nach Italien gebracht.

1946/49, Griechenland: Zusammen mit britischen Truppen sorgen US-Einheiten und US-Waffen im ‹griechischen Bürgerkrieg› für die Niederlage der antifaschistischen Widerstandsbewegung, die in Kampf gegen die deutsche Besatzung die Hauptlast getragen hatte. Die CIA baut die berüchtigte interne Sicherheitspolizei KYP auf.

1950, USA: Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) legt unter dem Aktenzeichen NSC 68 eine neue Sicherheitsstrategie vor, wonach revolutionäre Veränderungen in der Welt nicht auf binnengesellschaftliche Ursachen sondern auf den ‹Sowjetimperialismus› zurückzuführen seien. Auf der Grundlage von NSC 68 stationieren die USA über eine Million Soldaten auf 675 Militärbasen in Übersee. Bis 1975 kommt es weltweit zu 215 militärischen Interventionen der USA.

1950, Puerto Rico: US-Kommandotruppen schlagen eine Rebellion für die nationale Unabhängigkeit nieder.

1950/53, Korea: Im Konflikt zwischen dem stalinistischen Nordkorea und der Syngman-Rhee-Diktatur in Südkorea intervenieren die USA auf der Seite des Südens und setzen dafür die Zustimmung im UN-Sicherheitsrat durch. Die US-Luftwaffe zerstört fast 120 000 Einrichtungen in Nordkorea. Der Sprengstoffeinsatz der USA entspricht fast der Hälfte aller von den USA im Zweiten Weltkrieg verwendeten Bomben und Munition. In Südkorea kommen über 500 000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben.

1953, Iran: Die gewählte Regierung Mossadegh hat 1951 die Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Company beschlossen. Im August 1953 wird sie in einer Volksabstimmung mit 99,4 Prozent der Stimmen bestätigt. Zwei Wochen später führt das von der CIA ausgebildete und kontrollierte Offizierskorps einen Putsch durch. Die zuvor englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.

1954, Guatemala: Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmässige Regierung Arbenz in Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company verstaatlichen will. Unter der von der CIA ins Amt gehievten Militärdiktatur werden 140 000 Indios umgebracht oder verschwinden spurlos.

1956, Ägypten: US-Regierung und CIA wollen die Herrschaft von Präsident Nasser destabilisieren, der sich zu einem der Führer der blockfreien Länder aufgeschwungen hat. Im Juli 1956 ziehen die USA ihre Anleihe für Assuan-Staudamm zurück, das zentrale Projekt zur Entwicklung der ägyptischen Landwirtschaft. Daraufhin kündigt Nasser die Verstaatlichung des Suezkanals an, um selbst über die Gebühren zu verfügen. England, Frankreich und Israel greifen Ägypten in konzertierten Militäraktionen an. Im Gefolge der ‹Suez-Krise› übernehmen die USA die Rolle der Nummer eins im Nahen Osten, die bis dahin England gespielt hatte.

1958, Libanon: 14 000 US-Marines besetzen das Land.

1961, Kuba: Am 1.1.1959 hat sich die von Fidel Castro geführte Revolution gegen den Diktator Batista endgültig durchgesetzt. Als die Revolution ihr Versprechen wahrmachen und den Grossgrundbesitz reduzieren will, wird Kuba von den USA mit einem Embargo und vielfältigen Sabotageaktionen überzogen. Im März 1960 wird der französische Frachter ‹Coubre› im Hafen von Havanna von CIA-Agenten in die Luft gesprengt; 81 Menschen kommen ums Leben, über 300 werden verwundet. In Guatemala trainiert die CIA eine Söldnerarmee, die im April 1961 die Invasion in der Schweinebucht im Osten Kubas unternimmt. Zwei Tage zuvor haben US-Flieger die Abwehrstellungen der Kubaner bombardiert. Die Transportschiffe von Söldnern und Waffen werden vom US-Grosskapital, vor allem von der United Fruit Company finanziert, die grösster Grundbesitzer im vorrevolutionären Kuba gewesen war. Als die Invasion scheitert, gehen die USA zu einer scharfen Blockadepolitik über, die Kuba nach dem Wegfall der sozialistischen Länder in akute Versorgungsnot bringt.

1961, Kongo/Zaire: CIA-Söldner ermorden den ersten nachkolonialen Präsidenten Lumumba, der eine antiimperialistische Position bezogen hatte, die Söldnertruppen übernehmen nach und nach die Macht; 1965 wird Mobutu Präsident von Gnaden der USA, der ein Jahrzehnte währendes Schreckensregiment errichtet.

1962, Laos: Obwohl das Genfer Abkommen die Anwesenheit ausländischer Truppen in Laos verbietet, baut die CIA im Auftrag der Kennedy-Regierung eine geheime Armee, ‹US-Armee Clandestine›, auf, die auch in Vietnam eingreift. Ihr gehören 35 000 Angehörige der opiumanbauenden Bergstämme an. Die Kosten der Armee werden zum Teil aus den Profiten des Drogengeschäfts finanziert.

1963-1975, Vietnam: Im Genfer Indochina-Abkommen wird 1954 festgelegt, dass sich die Truppen der Demokratischen Republik Vietnam zunächst auf den Norden des Landes, die Truppen Frankreichs auf den Süden zurückziehen sollen. Die Schlussbemerkung des Abkommens sieht die Vereinigung des Landes vor. Die USA erkennen diese Schlusserklärung nicht an. In Südvietnam setzen sie ihnen genehme Satrapen ein, 1963 eine offene Militärdiktatur. 1964 inszenieren sie den ‹Zwischenfall in der Tonkinbucht› in der Nähe der nordvietnamesischen Hauptstadt und bombardieren ab 1965 Nordvietnam. Insgesamt kämpfen in Vietnam 2,6 Millionen US-Soldaten. Die Sprengkraft ihrer Bomben und Raketen übertrifft die des Zweiten Weltkrieges um das Dreifache. Flächenbombardements mit Napalm und Chemiewaffen hinterlassen weite Gebiete von verbrannter und verseuchter Erde. In Vietnam kommen drei Millionen Menschen zu Tode, eine halbe Million werden verkrüppelt. 900 000 Kinder bleiben als Waisen zurück.

1963-1990, Südafrika: Mit ihren Aufklärungssystemen unterstützt die CIA die Jagd auf Gegner des Apartheidsystems. 120 000 Anhänger des ANC werden getötet. Auch die Festnahme von Nelson Mandela wird von der CIA organisiert.

1964, Brasilien: Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt vorsichtige soziale Reformen in Gang. Als er Höchstgrenzen für den Abfluss von Profiten ins Ausland erlässt und eine Tochter des US-Konzerns ITT verstaatlicht, organisiert die CIA einen Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht.

1965, Dominikanische Republik: Der 1963 demokratisch gewählte Präsident Juan Bosch wird wegen seiner sozialreformerischen Pläne vom Militär weggeputscht. Als eine wachsende Volksbewegung seine Rückkehr fordert, schicken die USA 23 000 Mann auf die Insel und schlagen den Aufstand nieder.

1965, Indonesien: Gegen den antiimperialistischen Kurs von Präsident Sukarno bringt die CIA die von ihr kontrollierte Armee in Stellung. Als die linke ‹Volksfront›, die stärkste Stütze des Präsidenten, versucht, die Armeeführung zu entmachten, kommt es zum lange geplanten ‹Gegenschlag›. Hundertausende Anhänger Sukarnos werden ermordet. An die Stelle Sukarnos tritt Suharto, ein bedingungsloser Gefolgsmann Washingtons.

1967, Griechenland: Wenige Wochen vor den Wahlen inszeniert die CIA den ‹Obristen-putsch› gegen die demokratische Regierung Papandreou. Allein im ersten Monat danach kommen 8 000 Menschen zu Tode. Es beginnt eine siebenjährige faschistische Herrschaft.

1967, Bolivien: Die CIA dirigiert den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische Guerilla und auch die Festnahme der Gruppe von Che Guevara, der ermordet wird.

1970-1973, Chile: 1970 erhält der Kandidat der ‹Unidad Populär›, Salvador Allende, bei den Präsidentschaftswahlen die Mehrheit. Als der Chef der chilenischen Armee, Rene Schneider, sich dem Drängen der USA wiedersetzt, einen Militärputsch durchzuführen, wird er von einem von der CIA organisierten Kommando ermordet. Nach dreijährigen Sabotage- und Destabilisierungsaktivitäten führt der Nachfolger Schneiders, General Pinochet, den CIA-Putsch durch. Präsident Allende wird ermordet, das Fussballstadion in Santiago wird zum Gefangenenlager für Zehntausende Anhänger des demokratischen Präsidenten. Tausende Aktivisten linker Parteien und Gewerkschaften werden von Todeskommandos gejagt und umgebracht. US-Aussenminister Kissinger kommentiert das Vorgehen seiner Regierung so: «Ich sehe nicht ein, dass wir zulassen sollten, dass ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist.»

1972 ff., Honduras: Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978 oktroyieren die USA eine verfassungsgebende Versammlung, zu deren Wahl Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind (1980).

1974, Zypern: Zusammen mit der faschistischen griechischen Junta organisieren die CIA und das US-Aussenministerium einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten des Inselstaates, Erzbischof Markarios. Der Präsident kann dem Attentat entkommen. Als die Demokraten in Athen die Obristenjunta verjagen, wechselt US-Aussenminister Kissinger auf die Seite der Türkei, die Zypern überfallen hat. Tausende werden getötet, 200 000 Menschen verlieren ihre Heimat.

1975, Osttimor: Die USA weigern sich, die von der Befreiungsbewegung Fretilin ausgerufene Republik (vorher eine Kolonie Portugals) anzuerkennen und unterstützen die Invasion des Landes durch das indonesische Suharto-Regime, das selbst wirtschaftlich und militärisch von den USA ausgehalten wird. In den anschliessenden Massakern werden 200 000 getötet.

1976, Argentinien: Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land. Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer. Die CIA baut Buenos Aires zu ihrer Zentrale aus, von wo sie Mordkommandos gegen missliebige Personen und Gruppen in ganz Lateinamerika entsendet.

1976/82, Angola: Die USA unterstützen mit Waffen und Spezialkommandos die auch vom rassistischen Südafrika ausgerüsteten Rebellen gegen die Regierung der nationalen Befreiung. Das Land versinkt in einem selbstzerstörerischen Bürgerkrieg.

1980-1988, Iran/Irak: 1979 muss im Iran der US-Statthalter Schah Reza Pahlewi dem Schiitenführer Ayatollah Khomeini Platz machen. US-Präsident Carter stellt daraufhin die nach ihm benannten Doktrin auf: «Ein Versuch einer dritten Macht, Einflussnahme im Persischen Golf zu erreichen, wird als ein Anschlag gegen lebenswichtige Interessen der Vereinigten Staaten gewertet und wird mit allen notwendigen Mitteln, einschliesslich militärischer Gewalt, zurückgeschlagen.» Die USA rüsten den Irak mit modernsten, auch chemischen Waffen zum Angriff auf den Iran aus. Mit Beginn der Offensive 1980 wird der Irak auch mit Aufklärungsmaterial von Satelliten und Awacs-Flugzeugen unterstützt. In dem achtjährigen Krieg kommen Hundertausende ums Leben, 1984 schiessen die USA zwei iranische Kampfflugzeuge über dem Persischen Golf ab, 1987 holt das US-Kriegsschiff ‹Vincennes› einen iranischen Airbus runter – 270 Zivilisten finden den Tod. Durch die militärische Unterstützung der USA wird der Irak zur regionalen militärischen Grossmacht.

Gleichzeitig unterstützen die USA den Iran mit dem Ziel, dass die beiden Länder sich gegenseitig matt setzen. Über Israel werden Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar an den Iran geliefert. Das Waffengeschäft mit dem Iran wird am US-Kongress vorbei abgewickelt. Mit den iranischen Milliarden kann die Reagan-Regierung in aller Welt ‹Contras›, Söldnereinheiten gegen missliebige Regierungen, unterhalten.

1980-1990, Afghanistan: Die CIA heuert aus allen arabischen Ländern Aktivisten des islamischen Fundamentalismus an, um sie als ‹Heilige Krieger› gegen die von den Sowjets gestützte Regierung in Afghanistan einzusetzen. Zu den von der CIA ausgebildeten Terroristen gehört auch bin Laden, dessen Organisation ‹Al-Qaida – Die Basis› unter der Ägide der CIA entsteht. Zur Finanzierung der Guerilla organisiert die CIA zusammen mit dem pakistanischen Geheimdienst den Drogenanbau in Pakistan und den ‹befreiten› Gebieten Afghanistans. Der Drogenhandel in alle Welt wird mit Hilfe der CIA-Logistik bewerkstelligt. Die ‹arabische Afghanen› der CIA finden nach der Niederlage der Sowjetunion in den USA ein neues Ziel ihres ‹Heiligen Krieges›.

1981/85, Nicaragua: Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert die US-Regierung den Aufbau und Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich vor allem aus Soldaten und Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Dieser Einsatz von mehreren tausend ‹Contras› widerspricht einer ausdrücklichen Festlegung des US-Kongresses. Die US-Piloten schaffen über Cosa Rica, Honduras und Panama Waffen heran, auf dem Rückflug in die USA nehmen sie Drogen mit, die auf diese Weise in die USA gelangen. Partner der CIA ist das Drogenkartell von Medellin. 1986 stellt der Internationale Gerichtshof in Den Haag fest, dass die paramilitärischen Aktionen der USA das Völkerrecht verletzt haben.

1981/92 ff., El Salvador: Die FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti) wird zur bestimmenden Kraft gegen die von den USA eingesetzte Regierung. Der CIA-Agent Roberto d’Aubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen Tausende Regimegegner umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluss 1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort, was von den UN mehrfach verurteilt wird.

1982, Falklands/Malvinas: Die USA unterstützen Grossbritannien im Feldzug zur Wiedererlangung der Inseln vor Argentinien mit Satellitenaufklärung und anderen technologischen Einrichtungen. 750 argentinische und 250 britische Soldaten kommen bei der Aktion ums Leben.

1982/84, Libanon: Unter Einsatz von Kriegsschiffen und –flugzeugen sowie ihrer Marines an Land vertreiben die US-Truppen die PLO und installieren die Phalangisten als dominierende Macht. Das Marinekorps in Beirut wird angegriffen, woraufhin die US-Navy das Land von See aus unter Beschuss nimmt.

1983, Grenada: Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die linke Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über vierhundert Grenadanier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden umgebracht.

1984/86, USA-Libyen: In seiner Nationalen Sicherheitsdirektive Nr. 138 erklärt Präsident Reagan 1984 den Kampf gegen staatlich geförderten Terrorismus zum vorrangigen Ziel. Zwei Jahre später wird Libyen zum ersten Testfall der neuen Doktrin. Die Bombardierungen fordern mindestens 40 zivile Opfer, darunter die Tochter von Staatschef Ghaddafi.

1986, Haiti: Nachdem der US-Vasall ‹Baby Doc› Duvalier nicht mehr zu halten ist, installieren die USA eine Militärjunta.

1986, Bolivien: US-Armeeeinheiten kontrollieren weite Teile des Landes, angeblich um den Kokainanbau und Kokainhandel zu bekämpfen.

1989/90, Panama: Ein Bombardement zerstört Teile von Panama City. 27 000 US-Soldaten übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega. Über 2 000 Menschen sterben, 15 000 werden obdachlos. Angeblich geht es um die Verhaftung Noriegas, dem Drogenhandel vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das der Expräsident jahrelang mit Wissen und zum grossen Teil im Auftrag der CIA begangen hat. Die Invasion findet zwei Monate vor den Wahlen in Nicaragua statt, bei denen die Sandinisten mit guten Aussichten antreten.

1991, Haiti: Die CIA veranlasst einen Militärputsch gegen den ersten demokratisch gewählten Präsidenten, Jean-Bertrand Aristide. Die neue Militärjunta stürzt das Land in eine dreijährige Periode schlimmster Menschenrechtsverletzungen.

1991 ff., Irak: Nach dem Überfall des Irak auf Kuwait bombardieren die USA mit einigen Verbündeten den Irak und besetzen weite Teile des Landes. In den ersten Angriffen kommen 200 000 Menschen ums Leben. Die weiteren Bombardierungen und das bis heute andauernde Embargo haben zum Tod von möglicherweise zwei Millionen Menschen geführt.

1992/94, Somalia: US-Truppen, See- und Luftstreitkräfte stellen sich im Rahmen einer UN-Mission auf die Seite der ihnen genehmen Fraktion im Bürgerkrieg. Der Einsatz endet in einem Fiasko.

1993/95, Bosnien: Im Rahmen von NATO-Aktionen bombardieren Kampfflugzeuge serbische Stellungen und sorgen für die Lufthoheit der bosnischen Sezessionisten.

1995, Kroatien: US-Kampfflugzeuge bombardieren zwecks Vorbereitung einer kroatischen Offensive serbische Flugplätze.

1998, Afghanistan: Angriff mit Cruisemissiles (Marschflugkörpern) auf frühere CIA-Ausbildungslager in Afghanistan, wo Einheiten von bin Laden vermutet werden, den die USA für Anschläge auf US-Botschaften verantwortlich machen.

1998, Sudan: Raketenangriff auf eine pharmazeutische Fabrik, die angeblich Nervengas für Terroristen herstellt. Die USA erklären später, dass es sich um einen Irrtum gehandelt habe.

1999, Jugoslawien: Angeführt von den USA bombardiert die NATO Jugoslawien. Die 78 Tage währenden Bombardierungen, die dem Völkerrecht und selbst dem NATO-Vertrag zuwiderlaufen, nennt die NATO eine ‹humanitäre Aktion›, weil es darum gehe, die Menschenrechtsverletzungen des Milosevic-Regimes zu stoppen. Die NATO setzt Uranmunition und Splitterbomben ein. 2 000 bis 4 000 Menschen werden getötet, bis zu 6 000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken, Erdgasanlagen und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht. Das Kosova wird von Jugoslawien abgespalten und de facto zum NATO-Protektorat.

2001, Afghanistan: Die USA greifen Afghanistan an. Das dortige Taliban-Regime wollen sie zerschlagen und setzen eine Übergangsregierung ein.

2003, Irak: Eine insgesamt 48 Nationen umfassende Koalition, angeführt von der US-Regierung, greift im Dritten Golfkrieg den Irak an und stürzt die Regierung von Saddam Hussein. Der Irak wird übergangsweise als Protektorat verwaltet. Im Sommer 2005 werden Wahlen abgehalten und offiziell die Regierungsgeschäfte an die gewählte Regierung übergeben. Die amerikanischen Truppen verlassen das Land 2011. Es wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden (was der offizielle Grund für diesen Angriff war) und seitdem ist das Land in einem äusserst instabilen Zustand.

2011, Libyen: Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. Militärische Unterstützung und Waffenlieferungen an die Gegner von Ghaddafi. Seitdem herrscht Bürgerkrieg.

Aktuell:

Ukraine: USA stehen im Verdacht die Regierung in Kiew geputscht und einen ethnischen Krieg gegen die russische Bevölkerung im Osten des Landes angeleitet zu haben. Die Ukraine ist in diesem Bürgerkrieg zerbrochen.

(Stellvertreter Krieg gegen Russland)

Syrien: US-Regierung soll Terroristen aufgebaut, finanziert und bewaffnet haben, um eine für sie genehme Regierung in Syrien an die Macht zu bringen (Unkonventionelle Kriegsführung).

Aktuell, Deutschland: US-Regierung stellt ‹Deutschlandfrage› und treibt damit einen Keil zwischen Russland und Deutschland.

 

Quellen:

US Interventionen von 1945 bis zur Gegenwart› von William Blum:

[ http://www.miprox.de/USA_speziell/US-Interventionen.html ]

Die Verbrechen der US-Aussenpolitik nach 1945› aus ‹Der Funke›:

[ www.derfunke.at/nostalgie/hp_artikel/usverbrechen.htm ]

 

 

FIGU-Informationen zur Forderung nach einem

kollektiven Sicherheitssystem unter Einbeziehung Russlands›

Das einzig Effektive für die Herstellung und Sicherung des Weltfriedens wäre die Installation von

Multinationalen Friedenskampftruppen nach dem Vorbild von Nokodemion.

Auszug aus ‹FIGU-Offener-Brief› Nr. 3 vom März 2008:

 

Sicherung des Weltfriedens mit einer Multinationalen Friedenskampftruppe

Der folgende Artikel von Barbara Harnisch und Billy ist aus der FIGU-Kampfschrift ‹Überbevölkerung› vom

Februar 1995/2017. Für weitere Informationen zu diesem Thema siehe die FIGU-Website unter www.figu.org.

Weltfrieden und Multinationale Friedenskampftruppen… Wie bereits der Name sagt, besteht eine Friedenskampftruppe aus einer multinationalen Zusammensetzung ausgebildeter Wehrmänner und Wehrfrauen. Jedes Land bildet zu diesem Zweck prozentual zur Grösse und Bevölkerung soundso viele Männer und Frauen als Friedenskämpfer aus, die in ihrer Gesinnung friedfertig sind und auch für das Leben anderer einzustehen bereit sind. So ergibt sich eine riesige und mehrere Millionen Menschen umfassende Friedenskampftruppe, die über die ganze Erde verteilt wird. Sie setzt sich für den Frieden ein und hat den Frieden der Welt als oberstes Gebot. Ihre Pflicht ist es, Menschenleben zu schützen und, wenn nötig, unter persönlichem Einsatz notfalls auch mit der Waffe zu verteidigen sowie Schuldbare, Kriegshetzer, Diktatoren, Terroristen und Kriminelle und Verbrecher usw. zu entmachten und dafür zu sorgen, dass im betroffenen Land keine neue Unruhen usw. mehr ausbrechen können. Die grosse Zahl der Mitwirkenden allein muss schon gewährleisten, dass sie für jeden Fall in jedem kriegführenden Land, wo sie eingreifen müssen, dessen Zahl der Armeemitglieder, Kriminellen und Verbrecher usw. um ein Vielfaches übersteigen und also eine grosse Übermacht bilden in friedenstiftender Form, so keine Chance gegen sie besteht, wenn sie kriegerisch angegriffen werden sollten. Die Kommunikation rund um den Erdenball funktioniert heute in Sekundenschnelle; dadurch ist es möglich geworden, dass die Befehlshabenden einer solchen Friedenskampftruppe stets informiert und auf dem Laufenden gehalten werden können. Bricht so irgendwo eine Unruhe aus, nehmen Kriminalität und Verbrechertum überhand oder wiegelt ein Kriegshetzer seine eigene Armee auf, dann muss augenblicklich eine mindestens 10fache Übermacht an Friedenskämpfern mobil gemacht werden, die sofort und auf kürzestem Wege an den Ort der Unruhe entsandt wird, um den Krisenherd bereits im Keime zu ersticken, damit kein Krieg usw. eskalieren kann.

Die riesige Übermacht der Kampftruppe allein erlaubt es, von allen Seiten in das Unruheland einzufallen, die Angreifer einzukreisen und dingfest zu machen. Dabei erfolgt der verteidigende Angriff gleichzeitig auf das Heer und auf die Befehlshabenden, und immer entsprechend den Angriffsdrohungen des kriegsführenden Landes.

(Ein Volksaufstand oder Kriminalitäts- und Verbrechensüberhandnahme erfordern andere Massnahmen als eine Atombombendrohung.) Ist der Krisenherd beseitigt, dann werden sofort sämtliche Waffen des betreffenden Landes vernichtet. Waffen zur Verteidigung besitzt zuletzt nur noch die Multinationale Friedenskampftruppe, wobei diese derart gelagert und kontrolliert sein müssen, dass keine Machtgelüstende, Vergeltungssüchtige oder Profitgierige, Verbrecher und Kriminelle dazu Zugang haben. Die Friedenskampftruppen können und dürfen diese Waffen auch nur dann erhalten und einsetzen, wenn die Notwehr dies erfordern sollte. Die Friedenskampftruppen gewährleisten, dass mit der Zeit Möchtegern-Diktatoren, Kriegshetzer, Kriminelle, Verbrecher und Feinde gegen Leib, Leben, Hab und Gut ausgerottet werden durch menschlich vertretbare, jedoch rigorose Massnahmen, wodurch der Frieden und die Sicherheit für alles Leben weltweit hergestellt wird, und zwar bleibend. Eine Friedenskampftruppe hat rein gar nichts zu tun mit einem neuerlichen Kriegszustand oder mit einer neuen Machtgruppe auf der Erde, sondern sie übt lediglich die Funktion des Schutzes und der logischen Gewaltanwendung aus. Solange die Menschheit derart ausartet, wie dies seit sehr langer Zeit der Fall ist und wie dies heute Meldungen täglich immer wieder bestätigen, derart lange ist eine Organisation notwendig, die solchen menschen- und lebensfeindlichen Handlungen Einhalt gebietet. Ein Kriegshetzer, Kriegsführender, Despot, Diktator, Krimineller oder Verbrecher kann nicht mit freundlichen Worten zur Vernunft gebracht werden; nur schon allein die Idee, Kriegsbefehle zu erteilen oder andere Menschen zu drangsalieren, zu berauben und zu bestehlen, andere mit Rauschgift auszusaugen und zu töten usw., zeugt davon, dass solche Menschen, die das tun, in ihrem Denken und Handeln krank, irre und ausgeartet sind in lebens- und menschenfeindlicher Art und Weise. …

Weitere FIGU-Texte dazu:

http://www.figu.org/ch/verein/periodika/sonder-bulletin/2006/nr-26/stimm...

http://www.figu.org/ch/ufologie/kontaktberichte/kontaktbericht-251

 

 

Notwendige Massnahmen zur Schaffung

dauerhaften Friedens auf der Erde

 

Auszug aus «Bevölkerungswachstum ohne Ende? – Schluss mit dem Tabu!»

von Christian Frehner, Seiten 17, 18, 19,

FIGU-Sonder-Bulletin› Nr. 41, Februar 2008

 

Um Frieden auf der Erde zu verwirklichen, ist eine grosse Anzahl notwendiger Massnahmen erforderlich, die gleichermassen ergriffen und durchgeführt werden müssen, damit es uns als Menschheit endlich gelingt, dieses höchste schöpferische Gut sowie alle guten und positiven Werte des Lebens, die damit zusammenhängen, in die Realität erfolgreich umzusetzen.

 

Die nachfolgende Aufzählung ist weder vollständig noch nach Priorität geordnet. Alle Punkte sind gleichermassen wichtig und erfolgreich umzusetzen:

 

1. Die gesetzliche Einführung und Umsetzung einer weltweit einheitlichen Geburtenregelung, um die rasant steigende Überbevölkerung der irdischen Menschheit, durch die das Klima und die Natur der Erde zerstört werden, auf ein planeten- und naturgerechtes Mass zu reduzieren, wobei dieses Mass gemäss der Natur und des Planeten in bezug auf die ganze Erde bei 529 Millionen Menschen festgesetzt ist.

2. Die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) muss durch eine neue Organisation ersetzt werden, in der alle Länder die gleichen Rechte und Pflichten haben und deren Vertreter direkt vom jeweiligen Volk gewählt werden.

3. Der Sicherheitsrat, in dem einige Grossmächte das Vetorecht haben, muss abgeschafft werden.

4. Es muss eine Multinationale Friedenskampftruppe geschaffen werden, die aus Soldaten aller Länder gebildet wird. Diese Kampftruppen verfügen (nebst den Polizeikräften in den einzelnen Ländern) über ein Waffenmonopol und bestehen ausschliesslich aus Menschen, die hohen ethischen Werten verpflichtet sind. Sie unterstehen einem Kommando, das von Nachfolgeorganisation der UNO gewählt wurde und über klar umrissene Befugnisse und Aufgaben verfügt. (Weitere Information dazu finden sich in verschiedenen Artikeln von FIGU-Mitgliedern.)

5. Im Gegenzug müssen sämtliche Armeen aller Länder aufgelöst werden. In den einzelnen Ländern verbleiben nur Polizeikräfte zur Sicherstellung der lokalen Ordnung und Gesetze.

6. Alle Massenvernichtungswaffen müssen umgehend zerstört werden.

7. Bei der Entwicklung von Waffen ist zukünftig darauf zu achten, dass diese einerseits nur vom Eigentümer bedient werden können (Codierung bzw. Abstimmung auf die individuelle Persönlichkeitsschwingung), und die andererseits über die Zusatzfunktion verfügen, Personen ausser Gefecht zu setzen, ohne sie zu töten.

8. Die irdischen Strafsysteme müssen vereinheitlicht und von den Religionen entkoppelt werden. Die Todesstrafe ist abzuschaffen, und es müssen Zonen (z.B. Inseln, abgelegene Gebiete) ausgeschieden werden, auf welche die Straffälligen, abgestuft nach dem Schweregrad ihres Verbrechens und nach Geschlecht getrennt, deportiert werden, und wo sie je nachdem für den Rest des Lebens verbleiben müssen, ohne die Möglichkeit eines erfolgreichen Fluchtversuchs. Die Straffälligen müssen mit Schulungsmaterial versorgt werden, und sie müssen über Gerätschaften usw. verfügen, damit sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Die Möglichkeit eines Zusammentreffens von Straffälligen und Bewachern sowie Nichtschuldbaren usw. ist zu verunmöglichen.

9. Alle politischen und religiösen Parteien sind aufzulösen, und es dürfen nur noch charakterlich einwandfreie und fähige Personen in die Regierungen gewählt werden. Es sollen Menschen sein, die das Wohl des Landes und der Gesamtheit der Bürgerinnen und Bürger im Auge haben und die nicht nach Macht und Reichtum gieren.

10. Die Regierungsmitglieder werden direkt vom Volk für eine Amtsdauer von mindestens 20 Jahren gewählt, mit der Option einer Wiederwahl. Auf diese Weise wird es möglich, eine langfristige Politik zu betreiben und nicht alle vier Jahre unnötige Energien zu verschwenden mit Wahlkämpfen bzw. Wahlgängen.

11. Staat und Kirche/Religion sind in allen Ländern strikte zu trennen. Religionsbezogenen Ausgaben (Unterhalt von Kirchen, Synagogen, Tempeln und Moscheen sowie Pfarrerlöhne usw.) sind ausschliesslich von den jeweiligen Gläubigen selbst zu berappen.

12. Es müssen Fachkräfte ausgebildet und Gremien gebildet werden, die sich das notwendige Fachwissen in praktischer Psychologie, Geisteslehre, Erziehungswissenschaften, Ethik, Gesundheitspflege, usw. aneignen, um dann die angehenden Eltern, die Kinder und das ganze Volk zu belehren sowie die Beurteilungen im Zusammenhang mit der Nachkommenszeugungs-Erlaubnis durchführen zu können.

13. Die Anstrengungen zur Erforschung alternativer Energiequellen, z.B. das Anzapfen und die Nutzbarmachung der unerschöpflichen Elektronenenergie, sind mit hoher Priorität zu fördern.

14. Die Genforschung muss gefördert werden, insbesondere in der Hinsicht der pränatalen Diagnostik, damit es möglich wird, Krankheiten und Schädigungen im Embryo bzw. Fötus immer früher zu erkennen bzw. zu behandeln, damit in einem hohen Masse sichergestellt werden kann, dass nur noch gesunde Kinder das Licht der Welt erblicken.

15. Gentechnik ist auch im Gesundheits- und Lebensmittelbereich zu fördern, damit es z.B. möglich wird, tieridentisches Fleisch zu züchten, damit die Massentierhaltungen irgendwann der Vergangenheit angehören und die Menschen doch mit dem zur gesunden Entwicklung notwendigen tierischen Eiweiss versorgt werden.

16. Suchtkranken Menschen muss von Staates wegen geholfen werden. Dies bedingt auch, dass die Sitten und Gebräuche ganzer Völker bezüglich Missbrauch von Alkohol und Drogen (Opium, Cocablätter usw.), wie z.B. in Russland oder Ländern Südamerikas, in positive Bahnen umgepolt werden müssen.

17. Für sicherheitsrelevante Tätigkeiten wie die Bedienung von Fortbewegungsmitteln usw. gilt eine Nulltoleranz für die Konsumation von Drogen und Alkohol. Straftaten, die unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss begangen wurden, dürfen nicht als strafmildernd beurteilt werden, sondern als strafverschärfend.

18. Die Beschneidung von Mädchen und Frauen ist unverzüglich abzuschaffen.

19. Wegen der zunehmenden Überalterung und dem verbreiteten Ausbleiben von verwandtschaftlichem Nachwuchs geraten die bisherigen Systeme der Altersvorsorge in Schwierigkeiten, ja gar ins Wanken. Deshalb ist es Aufgabe des Staates und insbesondere der Gesellschafts-Gemeinschaft, den betagten Menschen ein würdiges Leben zu garantieren. Dies erfolgt unter anderem durch die ‹Pflicht zur Freiwilligenhilfe›, wenn das staatliche System mangels prämienzahlenden Lohnempfängern usw. überfordert ist.

20. Die Einwanderung von jungen Arbeitskräften aus armen Ländern in höherentwickelte Länder mit einer überalterten Bevölkerungsstruktur zum Zweck der Erhöhung von Rentenprämienzahlungen muss gestoppt werden.

21. Kommen Menschen aus Schwellenländern zur Ausbildung in Industrienationen (Universitäten usw.), dann müssen diese Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung in ihre Heimatländer zurückkehren, um dort ihren Beitrag zur Entwicklung ihres Vaterlandes zu leisten. Dies gilt ebenfalls für Flüchtlinge, die im Falle einer persönlichen (= individuell auf die betreffende Person bezogen) Lebensbedrohung wohl in einem anderen Land Zuflucht finden dürfen, jedoch sofort zurückkehren müssen, wenn die persönliche Bedrohung entfallen ist.

22. Hungerhilfe, also Lieferung von Nahrungsmitteln in Gebiete, die überbevölkert sind, muss unterbleiben.

23. Internationale Hilfe, oder Hilfe ganz allgemein, muss stets nach dem Motto ‹Hilfe zur Selbsthilfe› ausgerichtet sein.

24. Es müssen absolut sichere Verhütungsmittel produziert werden, die einerseits keine gesundheitlichen Nachteile aufweisen und andererseits leicht anwendbar und kontrollierbar sind.

25. Kinder müssen bereits vor Erreichen der Zeugungs- bzw. Empfängnisfähigkeit über die Anwendung von Verhütungsmitteln aufgeklärt und über die Nachkommenszeugungserfordernisse informiert werden.

26. Gebiete und Staaten, in denen der Gebrauch von Behütungsmitteln nicht massiv gefördert wird und diesbezüglich keine wirksame Aufklärungskampagnen staatfinden, erhalten weder finanzielle noch wirtschaftliche Hilfe durch Drittländern.

27. Die Vermischung von Völkerschaften und Rassen im grossen Ausmass ist zu vermeiden. Der unwürdige ‹Import› von Ehepartnern aus fremden Kulturen ist zu unterbinden.

28. Jedes Land ist verpflichtet, auf seinem Gebiet selbst für Ordnung zu sorgen und, wenn dies nicht getan wird, die entsprechenden Folgen zu tragen.

29. Der Abbau von Ressourcen (Metalle, Erze, Erdöl, usw.) muss so umweltschonend wie möglich geschehen, und es ist dafür zu sorgen, dass ein gerechte Preis dafür bezahlt wird, der im Verhältnis zur Kaufkraft des Käufers (Landes) steht. Der Erlös muss direkt der jeweiligen Bevölkerung zugute kommen, z.B. zugunsten des Ausbaus des Bildungswesens.

30. Korrupte Regimes sind zu isolieren und zu entmachten.

31. Alle Einwohner der Länder haben einer Erwerbsarbeit nachzugehen (mit Ausnahme der Mütter unmündiger Kinder sowie von Kranken bzw. Behinderten) und müssen sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Wenn dies wegen Arbeitslosigkeit (Fehlen einer bezahlten Arbeit) nicht möglich ist, haben die Betroffenen einen Dienst an der Gemeinschaft zu leisten (z.B. Altenpflege, Reinigungsarbeiten in Stadt und Land, Unterstützung jener Mitmenschen, die aufgrund von Gebrechen und Krankheit usw. nicht in der Lage sind, für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen, usw.). Wer sich weigert, obwohl er dazu in der Lage wäre, erhält vom Staat kein Geld ausbezahlt, sondern lediglich Naturalgaben, damit die Ernährung und einfachste Unterkunft sichergestellt ist (sogenannte Überlebenshilfe).

32. Das Lohnwesen muss gerecht werden; das Lohnniveau ist nach oben zu begrenzen. Es muss jedem Menschen möglich sein, seinen Lebensunterhalt selbständig bestreiten zu können, wenn er einen vollen Arbeitseinsatz leistet und gutes Bemühen zeigt.

33. Die Menschen sind darüber aufzuklären, dass häufige Wechsel der Sexualpartner schwere gesundheitliche Risiken bergen, wie sich am Beispiel der Verbreitung von Aids klar zeigt. Zu einem grossen Teil sind Kinder die Leidtragenden, entweder weil sie selbst kranke sind oder krank geboren werden, oder weil sie zu Waisen werden. Der Wunsch nach Dezimierung der Menschheit durch die Verbreitung tödlicher Krankheiten mag wohl dem Zweck dienen, ist jedoch aus menschlicher Sicht absolut verwerflich. Die Reduktion der menschlichen Population darf einzig und allein auf der Basis von Einsicht und Vernunft erfolgen.

34. Die Belehrung der Menschheit über die Werte der Geisteslehre und die damit verbundenen Erkenntnisse ist von grundlegender Wichtigkeit, denn solange die Menschen den Irrlehren der Religionen verfallen sind, wird es kaum möglich sein, dass in den einzelnen Ländern die richtigen und nachhaltigen Massnahmen ergriffen werden. Auch Frieden unter den Menschen und den Völkern wird nicht möglich sein, solange die Religionen die Menschen unselbständig und von sich bzw. ihren Göttern abhängig behalten.

35. Da die Geisteslehre-Schriften bewusst in deutscher Sprache verfasst sind, weil in keiner anderen irdischen Sprache alle Feinheiten derart präzise erklärt werden können, soll die deutsche Sprache zur allgemeingültigen Weltsprache erhoben werden, nebst der natürlich alle anderen bisherigen Sprachen weiterhin erhalten bleiben und gepflegt werden sollen.

 

 

Charta der Vereinten Nationen

 

Einführung

Die Charta der Vereinten Nationen ist der Gründungsvertrag der Vereinten Nationen (United Nations). Ihre universellen Ziele und Grundsätze bilden die Verfassung der Staatengemeinschaft, zu der sich alle inzwischen 192 Mitgliedstaaten bekennen. Die Charta wurde zum Abschluss der Konferenz über eine internationale Organisation am 26. Juni 1945 in San Franzisko von 50 Gründungsstaaten unterzeichnet und ist am 24. Oktober 1945 in Kraft getreten. Das Statut des Internationalen Gerichtshofs ist Bestandteil der Charta. Der hier abgedruckte Text schliesst die bis heute vorgenommenen Chartaänderungen ein. Der deutsche Text wurde am 9. Juni 1973 als amtliche Fassung der Bundesrepublik Deutschland im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Seit dem Inkrafttreten der Charta wurden zweimal Änderungen vorgenommen. Änderungen der Artikel 23, 27 und 61 wurden von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 17. Dezember 1963 angenommen und sind am 31. August 1965 in Kraft getreten. Die von der Generalversammlung am 20. Dezember 1965 angenommene Änderung des Artikels 109 trat am 12. Juni 1968 in Kraft. Durch die Änderung von Artikel 23 wurde die Mitgliederzahl des Sicherheitsrats von 11 auf 15 erhöht. Infolge des abgeänderten Wortlauts von Artikel 27 werden Beschlüsse des Sicherheitsrats über Verfahrensfragen mit Zustimmung von neun – statt früher sieben –Mitgliedern gefasst. Bei Beschlüssen über alle anderen Fragen müssen unter den neun zustimmenden Staaten – früher sieben – die fünf Ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates sein. Durch die Änderung von Artikel 61 wurde die Mitgliederzahl des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) von zunächst 18 auf 27, dann durch Beschluss der Generalversammlung vom 20. Dezember 1971 (in Kraft getreten am 24. September 1973) auf 54 erhöht.

Die Änderung von Artikel 109 bezieht sich auf dessen ersten Absatz und bestimmt, dass eine Allgemeine Konferenz der Mitglieder der Vereinten Nationen zum Zwecke der Revision der vorliegenden Charta zu einem Zeitpunkt und an einem Ort abgehalten werden kann, die mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und mit Zustimmung von neun – statt früher sieben – beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats festgesetzt werden.

Die in Artikel 53 und Artikel 107 enthaltenen sogenannten Feindstaatenklauseln wurden durch Resolution 49/58 der Generalversammlung vom 9. Dezember 1994 für «obsolet» erklärt.

 

PRÄAMBEL

 

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,

künftige Geschlechter vor der Geissel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob gross oder klein, erneut zu bekräftigen, Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können, den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in grösserer Freiheit zu fördern,

UND FÜR DIESE ZWECKE

Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben, unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren, Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, dass Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern -

HABEN BESCHLOSSEN, IN UNSEREM BEMÜHEN UM DIE ERREICHUNG DIESER ZIELE ZUSAMMENZUWIRKEN.

Dementsprechend haben unsere Regierungen durch ihre in der Stadt San Franzisko versammelten Vertreter, deren Vollmachten vorgelegt und in guter und gehöriger Form befunden wurden, diese Charta der Vereinten Nationen angenommen und errichten hiermit eine internationale Organisation, die den Namen «Vereinte Nationen» führen soll.

 

KAPITEL I: Ziele und Grundsätze

Artikel 1

Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele:

(1) den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmassnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen;

(2) freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Massnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen;

(3) eine internationale Zusammenarbeit herbeizuführen, um internationale Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art zu lösen und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und zu festigen;

(4) ein Mittelpunkt zu sein, in dem die Bemühungen der Nationen zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele aufeinander abgestimmt werden.

Artikel 2

Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im Verfolg der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen:

(1) Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder.

(2) Alle Mitglieder erfüllen, um ihnen allen die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Rechte und Vorteile zu sichern, nach Treu und Glauben die Verpflichtungen, die sie mit dieser Charta übernehmen.

(3) Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, dass der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.

(4) Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

(5) Alle Mitglieder leisten den Vereinten Nationen jeglichen Beistand bei jeder Massnahme, welche die

Organisation im Einklang mit dieser Charta ergreift; sie leisten einem Staat, gegen den die Organisation Vorbeugungs- oder Zwangsmassnahmen ergreift, keinen Beistand.

(6) Die Organisation trägt dafür Sorge, dass Staaten, die nicht Mitglieder der Vereinten Nationen sind, insoweit nach diesen Grundsätzen handeln, als dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.

(7) Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder, solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, nicht abgeleitet werden; die Anwendung von Zwangsmassnahmen nach Kapitel VII wird durch diesen Grundsatz nicht berührt.

 

KAPITEL II Mitgliedschaft

Artikel 3

Ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen sind die Staaten, welche an der Konferenz der Vereinten Nationen über eine Internationale Organisation in San Franzisko teilgenommen oder bereits vorher die Erklärung der Vereinten Nationen vom 1. Januar 1942 unterzeichnet haben und nunmehr diese Charta unterzeichnen und nach Artikel 110 ratifizieren.

Artikel 4

(1) Mitglied der Vereinten Nationen können alle sonstigen friedliebenden Staaten werden, welche die Verpflichtungen aus dieser Charta übernehmen und nach dem Urteil der Organisation fähig und willens sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen.

(2) Die Aufnahme eines solchen Staates als Mitglied der Vereinten Nationen erfolgt auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch Beschluss der Generalversammlung.

Artikel 5

Einem Mitglied der Vereinten Nationen, gegen das der Sicherheitsrat Vorbeugungs- oder

Zwangsmassnahmen getroffen hat, kann die Generalversammlung auf Empfehlung des Sicherheitsrats die

Ausübung der Rechte und Vorrechte aus seiner Mitgliedschaft zeitweilig entziehen. Der Sicherheitsrat kann die Ausübung dieser Rechte und Vorrechte wieder zulassen.

Artikel 6

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das die Grundsätze dieser Charta beharrlich verletzt, kann auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch die Generalversammlung aus der Organisation ausgeschlossen werden.

 

KAPITEL III Organe

Artikel 7

(1) Als Hauptorgane der Vereinten Nationen werden eine Generalversammlung, ein Sicherheitsrat, ein Wirtschafts- und Sozialrat, ein Treuhandrat, ein Internationaler Gerichtshof und ein Sekretariat eingesetzt.

(2) Je nach Bedarf können in Übereinstimmung mit dieser Charta Nebenorgane eingesetzt werden.

Artikel 8

Die Vereinten Nationen schränken hinsichtlich der Anwartschaft auf alle Stellen in ihren Haupt- und Nebenorganen

die Gleichberechtigung von Männern und Frauen nicht ein.

 

KAPITEL IV Die Generalversammlung

Zusammensetzung

Artikel 9

(1) Die Generalversammlung besteht aus allen Mitgliedern der Vereinten Nationen.

(2) Jedes Mitglied hat höchstens fünf Vertreter in der Generalversammlung.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 10

Die Generalversammlung kann alle Fragen und Angelegenheiten erörtern, die in den Rahmen dieser Charta fallen oder Befugnisse und Aufgaben eines in dieser Charta vorgesehenen Organs betreffen; vorbehaltlich des Artikels 12 kann sie zu diesen Fragen und Angelegenheiten Empfehlungen an die Mitglieder der Vereinten Nationen oder den Sicherheitsrat oder an beide richten.

Artikel 11

(1) Die Generalversammlung kann sich mit den allgemeinen Grundsätzen der Zusammenarbeit zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit einschliesslich der Grundsätze für die Abrüstung und Rüstungsregelung befassen und in bezug auf diese Grundsätze Empfehlungen an die Mitglieder oder den Sicherheitsrat oder an beide richten.

(2) Die Generalversammlung kann alle die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Fragen erörtern, die ihr ein Mitglied der Vereinten Nationen oder der Sicherheitsrat oder nach Artikel 35 Absatz 2 ein Nichtmitgliedstaat der Vereinten Nationen vorlegt; vorbehaltlich des Artikels 12 kann sie zu diesen Fragen Empfehlungen an den oder die betreffenden Staaten oder den Sicherheitsrat oder an beide richten. Macht eine derartige Frage Massnahmen erforderlich, so wird sie von der Generalversammlung vor oder nach der Erörterung an den Sicherheitsrat überwiesen.

(3) Die Generalversammlung kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf Situationen lenken, die geeignet sind, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu gefährden.

(4) Die in diesem Artikel aufgeführten Befugnisse der Generalversammlung schränken die allgemeine Tragweite des Artikels 10 nicht ein.

Artikel 12

(1) Solange der Sicherheitsrat in einer Streitigkeit oder einer Situation die ihm in dieser Charta zugewiesenen Aufgaben wahrnimmt, darf die Generalversammlung zu dieser Streitigkeit oder Situation keine Empfehlung abgeben, es sei denn auf Ersuchen des Sicherheitsrats.

(2) Der Generalsekretär unterrichtet mit Zustimmung des Sicherheitsrats die Generalversammlung bei jeder Tagung über alle die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten, die der Sicherheitsrat behandelt; desgleichen unterrichtet er unverzüglich die Generalversammlung oder, wenn diese nicht tagt, die Mitglieder der Vereinten Nationen, sobald der Sicherheitsrat die Behandlung einer solchen Angelegenheit einstellt.

Artikel 13

(1) Die Generalversammlung veranlasst Untersuchungen und gibt Empfehlungen ab,

a) um die internationale Zusammenarbeit auf politischem Gebiet zu fördern und die fortschreitende Entwicklung des Völkerrechts sowie seine Kodifizierung zu begünstigen;

b) um die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung und der Gesundheit zu fördern und zur Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion beizutragen.

(2) Die weiteren Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Generalversammlung in bezug auf die in Absatz 1 Buchstabe b genannten Angelegenheiten sind in den Kapiteln IX und X dargelegt.

Artikel 14

Vorbehaltlich des Artikels 12 kann die Generalversammlung Massnahmen zur friedlichen Bereinigung jeder Situation empfehlen, gleichviel wie sie entstanden ist, wenn diese Situation nach ihrer Auffassung geeignet ist, das allgemeine Wohl oder die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nationen zu beeinträchtigen; dies gilt auch für Situationen, die aus einer Verletzung der Bestimmungen dieser Charta über die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen entstehen.

Artikel 15

(1) Die Generalversammlung erhält und prüft Jahresberichte und Sonderberichte des Sicherheitsrats; diese Berichte enthalten auch eine Darstellung der Massnahmen, die der Sicherheitsrat zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit beschlossen oder getroffen hat.

(2) Die Generalversammlung erhält und prüft Berichte der anderen Organe der Vereinten Nationen.

Artikel 16

Die Generalversammlung nimmt die ihr bezüglich des internationalen Treuhandsystems in den Kapiteln XII und XIII zugewiesenen Aufgaben wahr; hierzu gehört die Genehmigung der Treuhandabkommen für Gebiete, die nicht als strategische Zonen bezeichnet sind.

Artikel 17

(1) Die Generalversammlung prüft und genehmigt den Haushaltsplan der Organisation.

(2) Die Ausgaben der Organisation werden von den Mitgliedern nach einem von der Generalversammlung festzusetzenden Verteilungsschlüssel getragen.

(3) Die Generalversammlung prüft und genehmigt alle Finanz- und Haushaltsabmachungen mit den in Artikel 57 bezeichneten Sonderorganisationen; sie prüft deren Verwaltungshaushalt mit dem Ziel, Empfehlungen an sie zu richten.

Abstimmung

Artikel 18

(1) Jedes Mitglied der Generalversammlung hat eine Stimme.

(2) Beschlüsse der Generalversammlung über wichtige Fragen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder. Zu diesen Fragen gehören: Empfehlungen hinsichtlich der Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, die Wahl der nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, die Wahl der Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats, die Wahl von Mitgliedern des Treuhandrats nach Artikel 86 Absatz 1 Buchstabe c, die Aufnahme neuer Mitglieder in die Vereinten Nationen, der zeitweilige Entzug der Rechte und Vorrechte aus der Mitgliedschaft, der Ausschluss von Mitgliedern, Fragen betreffend die Wirkungsweise des Treuhandsystems sowie Haushaltsfragen.

(3) Beschlüsse über andere Fragen, einschliesslich der Bestimmung weiterer Gruppen von Fragen, über die mit Zweidrittelmehrheit zu beschliessen ist, bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.

Artikel 19

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das mit der Zahlung seiner finanziellen Beiträge an die Organisation im Rückstand ist, hat in der Generalversammlung kein Stimmrecht, wenn der rückständige Betrag die Höhe der Beiträge erreicht oder übersteigt, die dieses Mitglied für die vorausgegangenen zwei vollen Jahre schuldet. Die Generalversammlung kann ihm jedoch die Ausübung des Stimmrechts gestatten, wenn nach ihrer Überzeugung der Zahlungsverzug auf Umständen beruht, die dieses Mitglied nicht zu vertreten hat.

Verfahren

Artikel 20

Die Generalversammlung tritt zu ordentlichen Jahrestagungen und, wenn die Umstände es erfordern, zu ausserordentlichen Tagungen zusammen. Ausserordentliche Tagungen hat der Generalsekretär auf Antrag des Sicherheitsrats oder der Mehrheit der Mitglieder der Vereinten Nationen einzuberufen.

Artikel 21

Die Generalversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung. Sie wählt für jede Tagung ihren Präsidenten.

Artikel 22

Die Generalversammlung kann Nebenorgane einsetzen, soweit sie dies zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben für erforderlich hält.

 

KAPITEL V Der Sicherheitsrat

Zusammensetzung

Artikel 23

(1) Der Sicherheitsrat besteht aus fünfzehn Mitgliedern der Vereinten Nationen. Die Republik China, Frankreich, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika sind ständige Mitglieder des Sicherheitsrats. Die Generalversammlung wählt zehn weitere Mitglieder der Vereinten Nationen zu nichtständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats; hierbei sind folgende Gesichtspunkte besonders zu berücksichtigen: in erster Linie der Beitrag von Mitgliedern der Vereinten Nationen zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und zur Verwirklichung der sonstigen Ziele der Organisation sowie ferner eine angemessene geographische Verteilung der Sitze.

(2) Die nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats werden für zwei Jahre gewählt. Bei der ersten Wahl der nichtständigen Mitglieder, die nach Erhöhung der Zahl der Ratsmitglieder von elf auf fünfzehn stattfindet, werden zwei der vier zusätzlichen Mitglieder für ein Jahr gewählt. Ausscheidende Mitglieder können nicht unmittelbar wiedergewählt werden.

(3) Jedes Mitglied des Sicherheitsrats hat in diesem einen Vertreter.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 24

1) Um ein schnelles und wirksames Handeln der Vereinten Nationen zu gewährleisten, übertragen ihre Mitglieder dem Sicherheitsrat die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und erkennen an, dass der Sicherheitsrat bei der Wahrnehmung der sich aus dieser Verantwortung ergebenden Pflichten in ihrem Namen handelt.

(2) Bei der Erfüllung dieser Pflichten handelt der Sicherheitsrat im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen. Die ihm hierfür eingeräumten besonderen Befugnisse sind in den Kapiteln VI, VII, VIII und XII aufgeführt.

(3) Der Sicherheitsrat legt der Generalversammlung Jahresberichte und erforderlichenfalls Sonderberichte zur Prüfung vor.

Artikel 25

Die Mitglieder der Vereinten Nationen kommen überein, die Beschlüsse des Sicherheitsrats im Einklang mit dieser Charta anzunehmen und durchzuführen.

Artikel 26

Um die Herstellung und Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit so zu fördern, dass von den menschlichen und wirtschaftlichen Hilfsquellen der Welt möglichst wenig für Rüstungszwecke abgezweigt wird, ist der Sicherheitsrat beauftragt, mit Unterstützung des in Artikel 47 vorgesehenen Generalstabsausschusses Pläne auszuarbeiten, die den Mitgliedern der Vereinten Nationen zwecks Errichtung eines Systems der Rüstungsregelung vorzulegen sind.

Abstimmung

Artikel 27

(1) Jedes Mitglied des Sicherheitsrats hat eine Stimme.

(2) Beschlüsse des Sicherheitsrats über Verfahrensfragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern.

(3) Beschlüsse des Sicherheitsrats über alle sonstigen Fragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern einschliesslich sämtlicher ständigen Mitglieder, jedoch mit der Massgabe, dass sich bei Beschlüssen auf Grund des Kapitels VI und des Artikels 52 Absatz 3 die Streitparteien der Stimme enthalten.

Verfahren

Artikel 28

(1) Der Sicherheitsrat wird so organisiert, dass er seine Aufgaben ständig wahrnehmen kann. Jedes seiner Mitglieder muss zu diesem Zweck jederzeit am Sitz der Organisation vertreten sein.

(2) Der Sicherheitsrat tritt regelmässig zu Sitzungen zusammen; bei diesen kann jedes seiner Mitglieder nach Wunsch durch ein Regierungsmitglied oder durch einen anderen eigens hierfür bestellten Delegierten vertreten sein.

(3) Der Sicherheitsrat kann ausser am Sitz der Organisation auch an anderen Orten zusammentreten, wenn dies nach seinem Urteil seiner Arbeit am dienlichsten ist.

Artikel 29

Der Sicherheitsrat kann Nebenorgane einsetzen, soweit er dies zur Wahrnehmung seiner Aufgaben für erforderlich hält.

Artikel 30

Der Sicherheitsrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.

Artikel 31

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das nicht Mitglied des Sicherheitsrats ist, kann ohne Stimmrecht an der Erörterung jeder vor den Sicherheitsrat gebrachten Frage teilnehmen, wenn dieser der Auffassung ist, dass die Interessen dieses Mitglieds besonders betroffen sind.

Artikel 32

Mitglieder der Vereinten Nationen, die nicht Mitglied des Sicherheitsrats sind, sowie Nichtmitgliedstaaten der Vereinten Nationen werden eingeladen, an den Erörterungen des Sicherheitsrats über eine Streitigkeit, mit der dieser befasst ist, ohne Stimmrecht teilzunehmen, wenn sie Streitpartei sind. Für die Teilnahme eines Nichtmitgliedstaats der Vereinten Nationen setzt der Sicherheitsrat die Bedingungen fest, die er für gerecht hält.

 

KAPITEL VI Die friedliche Beilegung von Streitigkeiten

Artikel 33

(1) Die Parteien einer Streitigkeit, deren Fortdauer geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden, bemühen sich zunächst um eine Beilegung durch Verhandlung, Untersuchung, Vermittlung, Vergleich, Schiedsspruch, gerichtliche Entscheidung, Inanspruchnahme regionaler Einrichtungen oder Abmachungen oder durch andere friedliche Mittel eigener Wahl.

(2) Der Sicherheitsrat fordert die Parteien auf, wenn er dies für notwendig hält, ihre Streitigkeit durch solche Mittel beizulegen.

Artikel 34

Der Sicherheitsrat kann jede Streitigkeit sowie jede Situation, die zu internationalen Reibungen führen oder eine Streitigkeit hervorrufen könnte, untersuchen, um festzustellen, ob die Fortdauer der Streitigkeit oder der Situation die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden könnte.

Artikel 35

(1) Jedes Mitglied der Vereinten Nationen kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats oder der Generalversammlung auf jede Streitigkeit sowie auf jede Situation der in Artikel 34 bezeichneten Art lenken.

(2) Ein Nichtmitgliedstaat der Vereinten Nationen kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats oder der Generalversammlung auf jede Streitigkeit lenken, in der er Partei ist, wenn er im voraus hinsichtlich dieser Streitigkeit die in dieser Charta für eine friedliche Beilegung festgelegten Verpflichtungen annimmt.

(3) Das Verfahren der Generalversammlung in Angelegenheiten, auf die ihre Aufmerksamkeit gemäss diesem Artikel gelenkt wird, bestimmt sich nach den Artikeln 11 und 12.

Artikel 36

(1) Der Sicherheitsrat kann in jedem Stadium einer Streitigkeit im Sinne des Artikels 33 oder einer Situation gleicher Art geeignete Verfahren oder Methoden für deren Bereinigung empfehlen.

(2) Der Sicherheitsrat soll alle Verfahren in Betracht ziehen, welche die Parteien zur Beilegung der Streitigkeit bereits angenommen haben.

(3) Bei seinen Empfehlungen auf Grund dieses Artikels soll der Sicherheitsrat ferner berücksichtigen, dass Rechtsstreitigkeiten im allgemeinen von den Parteien dem Internationalen Gerichtshof im Einklang mit dessen Statut zu unterbreiten sind.

Artikel 37

(1) Gelingt es den Parteien einer Streitigkeit der in Artikel 33 bezeichneten Art nicht, diese mit den dort angegebenen Mitteln beizulegen, so legen sie die Streitigkeit dem Sicherheitsrat vor.

(2) Könnte nach Auffassung des Sicherheitsrats die Fortdauer der Streitigkeit tatsächlich die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden, so beschliesst er, ob er nach Artikel 36 tätig werden oder die ihm angemessen erscheinenden Empfehlungen für eine Beilegung abgeben will.

Artikel 38

Unbeschadet der Artikel 33 bis 37 kann der Sicherheitsrat, wenn alle Parteien einer Streitigkeit dies beantragen, Empfehlungen zu deren friedlicher Beilegung an die Streitparteien richten.

 

KAPITEL VII Massnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen

Artikel 39

Der Sicherheitsrat stellt fest, ob eine Bedrohung oder ein Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung vorliegt; er gibt Empfehlungen ab oder beschliesst, welche Massnahmen auf Grund der Artikel 41 und 42 zu treffen sind, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren oder wiederherzustellen.

Artikel 40

Um einer Verschärfung der Lage vorzubeugen, kann der Sicherheitsrat, bevor er nach Artikel 39 Empfehlungen abgibt oder Massnahmen beschliesst, die beteiligten Parteien auffordern, den von ihm für notwendig oder erwünscht erachteten vorläufigen Massnahmen Folge zu leisten. Diese vorläufigen Massnahmen lassen die Rechte, die Ansprüche und die Stellung der beteiligten Parteien unberührt. Wird den vorläufigen Massnahmen nicht Folge geleistet, so trägt der Sicherheitsrat diesem Versagen gebührend Rechnung.

Artikel 41

Der Sicherheitsrat kann beschliessen, welche Massnahmen - unter Ausschluss von Waffengewalt - zu ergreifen sind, um seinen Beschlüssen Wirksamkeit zu verleihen; er kann die Mitglieder der Vereinten Nationen auffordern, diese Massnahmen durchzuführen. Sie können die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindungen sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen einschliessen.

Artikel 42:

Ist der Sicherheitsrat der Auffassung, dass die in Artikel 41 vorgesehenen Massnahmen unzulänglich sein würden oder sich als unzulänglich erwiesen haben, so kann er mit Luft-, See- oder Landstreitkräften die zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Massnahmen durchführen. Sie können Demonstrationen, Blockaden und sonstige Einsätze der Luft-, See-oder Landstreitkräfte von Mitgliedern der Vereinten Nationen einschliessen.

Artikel 43

(1) Alle Mitglieder der Vereinten Nationen verpflichten sich, zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dadurch beizutragen, dass sie nach Massgabe eines oder mehrerer Sonderabkommen dem Sicherheitsrat auf sein Ersuchen Streitkräfte zur Verfügung stellen, Beistand leisten und Erleichterungen einschliesslich des Durchmarschrechts gewähren, soweit dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.

(2) Diese Abkommen haben die Zahl und Art der Streitkräfte, ihren Bereitschaftsgrad, ihren allgemeinen Standort sowie die Art der Erleichterungen und des Beistands vorzusehen.

(3) Die Abkommen werden auf Veranlassung des Sicherheitsrats so bald wie möglich im Verhandlungswege ausgearbeitet. Sie werden zwischen dem Sicherheitsrat einerseits und Einzelmitgliedern oder Mitgliedergruppen andererseits geschlossen und von den Unterzeichnerstaaten nach Massgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert.

Artikel 44

Hat der Sicherheitsrat die Anwendung von Gewalt beschlossen, so lädt er ein in ihm nicht vertretenes Mitglied, bevor er es zur Stellung von Streitkräften auf Grund der nach Artikel 43 übernommenen Verpflichtungen auffordert, auf dessen Wunsch ein, an seinen Beschlüssen über den Einsatz von Kontingenten der Streitkräfte dieses Mitglieds teilzunehmen.

Artikel 45

Um die Vereinten Nationen zur Durchführung dringender militärischer Massnahmen zu befähigen, halten Mitglieder der Organisation Kontingente ihrer Luftstreitkräfte zum sofortigen Einsatz bei gemeinsamen internationalen Zwangsmassnahmen bereit. Stärke und Bereitschaftsgrad dieser Kontingente sowie die Pläne für ihre gemeinsamen Massnahmen legt der Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses im Rahmen der in Artikel 43 erwähnten Sonderabkommen fest.

Artikel 46

Die Pläne für die Anwendung von Waffengewalt werden vom Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses aufgestellt.

Artikel 47

(1) Es wird ein Generalstabsausschuss eingesetzt, um den Sicherheitsrat in allen Fragen zu beraten und zu unterstützen, die dessen militärische Bedürfnisse zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, den Einsatz und die Führung der dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte, die Rüstungsregelung und eine etwaige Abrüstung betreffen.

(2) Der Generalstabsausschuss besteht aus den Generalstabschefs der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats oder ihren Vertretern. Ein nicht ständig im Ausschuss vertretenes Mitglied der Vereinten Nationen wird vom Ausschuss eingeladen, sich ihm zu assoziieren, wenn die Mitarbeit dieses Mitglieds für die wirksame Durchführung der Aufgaben des Ausschusses erforderlich ist.

(3) Der Generalstabsausschuss ist unter der Autorität des Sicherheitsrats für die strategische Leitung aller dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte verantwortlich. Die Fragen bezüglich der Führung dieser Streitkräfte werden später geregelt.

(4) Der Generalstabsausschuss kann mit Ermächtigung des Sicherheitsrats nach Konsultation mit geeigneten regionalen Einrichtungen regionale Unterausschüsse einsetzen.

Artikel 48

(1) Die Massnahmen, die für die Durchführung der Beschlüsse des Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich sind, werden je nach dem Ermessen des Sicherheitsrats von allen oder von einigen Mitgliedern der Vereinten Nationen getroffen.

(2) Diese Beschlüsse werden von den Mitgliedern der Vereinten Nationen unmittelbar sowie durch Massnahmen in den geeigneten internationalen Einrichtungen durchgeführt, deren Mitglieder sie sind.

Artikel 49

Bei der Durchführung der vom Sicherheitsrat beschlossenen Massnahmen leisten die Mitglieder der Vereinten Nationen einander gemeinsam handelnd Beistand.

Artikel 50

Ergreift der Sicherheitsrat gegen einen Staat Vorbeugungs- oder Zwangsmassnahmen, so kann jeder andere Staat, ob Mitglied der Vereinten Nationen oder nicht, den die Durchführung dieser Massnahmen vor besondere wirtschaftliche Probleme stellt, den Sicherheitsrat zwecks Lösung dieser Probleme konsultieren.

Artikel 51

Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Massnahmen getroffen hat. Massnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Massnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.

 

KAPITEL VIII Regionale Abmachungen

Artikel 52

(1) Diese Charta schliesst das Bestehen regionaler Abmachungen oder Einrichtungen zur Behandlung derjenigen die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten nicht aus, bei denen Massnahmen regionaler Art angebracht sind; Voraussetzung hierfür ist, dass diese Abmachungen oder Einrichtungen und ihr Wirken mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen vereinbar sind.

(2) Mitglieder der Vereinten Nationen, die solche Abmachungen treffen oder solche Einrichtungen schaffen, werden sich nach besten Kräften bemühen, durch Inanspruchnahme dieser Abmachungen oder Einrichtungen örtlich begrenzte Streitigkeiten friedlich beizulegen, bevor sie den Sicherheitsrat damit befassen.

(3) Der Sicherheitsrat wird die Entwicklung des Verfahrens fördern, örtlich begrenzte Streitigkeiten durch Inanspruchnahme dieser regionalen Abmachungen oder Einrichtungen friedlich beizulegen, sei es auf Veranlassung der beteiligten Staaten oder auf Grund von Überweisungen durch ihn selbst.

(4) Die Anwendung der Artikel 34 und 35 wird durch diesen Artikel nicht beeinträchtigt.

Artikel 53

(1) Der Sicherheitsrat nimmt gegebenenfalls diese regionalen Abmachungen oder Einrichtungen zur Durchführung von Zwangsmassnahmen unter seiner Autorität in Anspruch. Ohne Ermächtigung des Sicherheitsrats dürfen Zwangsmassnahmen auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen nicht ergriffen werden; ausgenommen sind Massnahmen gegen einen Feindstaat im Sinne des Absatzes 2, soweit sie in Artikel 107 oder in regionalen, gegen die Wiederaufnahme der Angriffspolitik eines solchen Staates gerichteten Abmachungen vorgesehen sind; die Ausnahme gilt, bis der Organisation auf Ersuchen der beteiligten Regierungen die Aufgabe zugewiesen wird, neue Angriffe eines solchen Staates zu verhüten.

(2) Der Ausdruck «Feindstaat» in Absatz 1 bezeichnet jeden Staat, der während des Zweiten Weltkriegs Feind eines Unterzeichners dieser Charta war.

Artikel 54

Der Sicherheitsrat ist jederzeit vollständig über die Massnahmen auf dem laufenden zu halten, die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen getroffen oder in Aussicht genommen werden.

 

KAPITEL IX Internationale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet

Artikel 55

Um jenen Zustand der Stabilität und Wohlfahrt herbeizuführen, der erforderlich ist, damit zwischen den Nationen friedliche und freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen herrschen, fördern die Vereinten Nationen

a) die Verbesserung des Lebensstandards, die Vollbeschäftigung und die Voraussetzungen für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt und Aufstieg;

b) die Lösung internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, gesundheitlicher und verwandter Art sowie die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Kultur und der Erziehung;

c) die allgemeine Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion.

Artikel 56

Alle Mitgliedstaaten verpflichten sich, gemeinsam und jeder für sich mit der Organisation zusammenzuarbeiten, um die in Artikel 55 dargelegten Ziele zu erreichen.

Artikel 57

(1) Die verschiedenen durch zwischenstaatliche Übereinkünfte errichteten Sonderorganisationen, die auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung, der Gesundheit und auf verwandten Gebieten weitreichende, in ihren massgebenden Urkunden umschriebene internationale Aufgaben zu erfüllen haben, werden gemäss Artikel 63 mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebracht.

(2) Diese mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebrachten Organisationen sind im folgenden als «Sonderorganisationen» bezeichnet.

Artikel 58

Die Organisation gibt Empfehlungen ab, um die Bestrebungen und Tätigkeiten dieser Sonderorganisationen zu koordinieren.

Artikel 59

Die Organisation veranlasst gegebenenfalls zwischen den in Betracht kommenden Staaten Verhandlungen zur Errichtung neuer Sonderorganisationen, soweit solche zur Verwirklichung der in Artikel 55 dargelegten Ziele erforderlich sind.

Artikel 60

Für die Wahrnehmung der in diesem Kapitel genannten Aufgaben der Organisation sind die Generalversammlung und unter ihrer Autorität der Wirtschafts- und Sozialrat verantwortlich; dieser besitzt zu diesem Zweck die ihm in Kapitel X zugewiesenen Befugnisse.

 

KAPITEL X Der Wirtschafts- und Sozialrat

Zusammensetzung

Artikel 61

(1) Der Wirtschafts- und Sozialrat besteht aus vierundfünfzig von der Generalversammlung gewählten Mitgliedern der Vereinten Nationen.

(2) Vorbehaltlich des Absatzes 3 werden alljährlich achtzehn Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats für drei Jahre gewählt. Ein ausscheidendes Mitglied kann unmittelbar wiedergewählt werden.

(3) Bei der ersten Wahl, die nach Erhöhung der Zahl der Ratsmitglieder von siebenundzwanzig auf vierundfünfzig stattfindet, werden zusätzlich zu den Mitgliedern, die anstelle der neun Mitglieder gewählt werden, deren Amtszeit mit dem betreffenden Jahr endet, siebenundzwanzig weitere Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats gewählt. Die Amtszeit von neun dieser siebenundzwanzig zusätzlichen Mitglieder endet nach einem Jahr, diejenige von neun weiteren Mitgliedern nach zwei Jahren; das Nähere regelt die Generalversammlung.

(4) Jedes Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats hat in diesem einen Vertreter.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 62

(1) Der Wirtschafts- und Sozialrat kann über internationale Angelegenheiten auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung, der Gesundheit und auf verwandten Gebieten Untersuchungen durchführen oder bewirken sowie Berichte abfassen oder veranlassen; er kann zu jeder derartigen Angelegenheit an die Generalversammlung, die Mitglieder der Vereinten Nationen und die in Betracht kommenden Sonderorganisationen Empfehlungen richten.

(2) Er kann Empfehlungen abgeben, um die Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle zu fördern.

(3) Er kann über Angelegenheiten, für die er zuständig ist, Übereinkommen entwerfen und der Generalversammlung vorlegen.

(4) Er kann nach den von den Vereinten Nationen festgesetzten Regeln internationale Konferenzen über Angelegenheiten einberufen, für die er zuständig ist.

Artikel 63

(1) Der Wirtschafts- und Sozialrat kann mit jeder der in Artikel 57 bezeichneten Organisationen Abkommen schliessen, in denen die Beziehungen der betreffenden Organisation zu den Vereinten Nationen geregelt werden. Diese Abkommen bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.

(2) Er kann die Tätigkeit der Sonderorganisationen koordinieren, indem er Konsultationen mit ihnen führt und an sie, an die Generalversammlung und die Mitglieder der Vereinten Nationen Empfehlungen richtet.

Artikel 64

(1) Der Wirtschafts- und Sozialrat kann geeignete Schritte unternehmen, um von den Sonderorganisationen regelmässig Berichte zu erhalten. Er kann mit den Mitgliedern der Vereinten Nationen und mit den Sonderorganisationen Abmachungen treffen, um Berichte über die Massnahmen zu erhalten, die zur Durchführung seiner Empfehlungen und der Empfehlungen der Generalversammlung über Angelegenheiten getroffen werden, für die er zuständig ist.

(2) Er kann der Generalversammlung seine Bemerkungen zu diesen Berichten mitteilen.

Artikel 65

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann dem Sicherheitsrat Auskünfte erteilen und ihn auf dessen Ersuchen unterstützen.

Artikel 66

(1) Der Wirtschafts- und Sozialrat nimmt alle Aufgaben wahr, für die er im Zusammenhang mit der Durchführung von Empfehlungen der Generalversammlung zuständig ist.

(2) Er kann mit Genehmigung der Generalversammlung alle Dienste leisten, um die ihn Mitglieder der Vereinten Nationen oder Sonderorganisationen ersuchen.

(3) Er nimmt alle sonstigen Aufgaben wahr, die ihm in dieser Charta oder durch die Generalversammlung zugewiesen werden.

Abstimmung

Artikel 67

(1) Jedes Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats hat eine Stimme.

(2) Beschlüsse des Wirtschafts- und Sozialrats bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.

Verfahren

Artikel 68

Der Wirtschafts- und Sozialrat setzt Kommissionen für wirtschaftliche und soziale Fragen und für die Förderung der Menschenrechte sowie alle sonstigen zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Kommissionen ein.

Artikel 69

Behandelt der Wirtschafts- und Sozialrat eine Angelegenheit, die für ein Mitglied der Vereinten Nationen von besonderem Belang ist, so lädt er es ein, ohne Stimmrecht an seinen Beratungen teilzunehmen.

Artikel 70

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann Abmachungen dahingehend treffen, dass Vertreter der Sonderorganisationen ohne Stimmrecht an seinen Beratungen und an den Beratungen der von ihm eingesetzten Kommissionen teilnehmen und dass seine eigenen Vertreter an den Beratungen der Sonderorganisationen teilnehmen.

Artikel 71

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann geeignete Abmachungen zwecks Konsultation mit nichtstaatlichen Organisationen treffen, die sich mit Angelegenheiten seiner Zuständigkeit befassen. Solche Abmachungen können mit internationalen Organisationen und, soweit angebracht, nach Konsultation des betreffenden Mitglieds der Vereinten Nationen auch mit nationalen Organisationen getroffen werden.

Artikel 72

(1) Der Wirtschafts- und Sozialrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.

(2) Der Wirtschafts- und Sozialrat tritt nach Bedarf gemäss seiner Geschäftsordnung zusammen; in dieser ist auch die Einberufung von Sitzungen auf Antrag der Mehrheit seiner Mitglieder vorzusehen.

 

KAPITEL XI Erklärung über Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung

Artikel 73

Mitglieder der Vereinten Nationen, welche die Verantwortung für die Verwaltung von Hoheitsgebieten haben oder übernehmen, deren Völker noch nicht die volle Selbstregierung erreicht haben, bekennen sich zu dem Grundsatz, dass die Interessen der Einwohner dieser Hoheitsgebiete Vorrang haben; sie übernehmen als heiligen Auftrag die Verpflichtung, im Rahmen des durch diese Charta errichteten Systems des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit das Wohl dieser Einwohner aufs äusserste zu fördern; zu diesem Zweck verpflichten sie sich,

a) den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt, die gerechte Behandlung und den Schutz dieser Völker gegen Missbräuche unter gebührender Achtung vor ihrer Kultur zu gewährleisten;

b) die Selbstregierung zu entwickeln, die politischen Bestrebungen dieser Völker gebührend zu berücksichtigen und sie bei der fortschreitenden Entwicklung ihrer freien politischen Einrichtungen zu unterstützen, und zwar je nach den besonderen Verhältnissen jedes Hoheitsgebiets, seiner Bevölkerung und deren jeweiliger Entwicklungsstufe;

c) den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen;

d) Aufbau- und Entwicklungsmassnahmen zu fördern, die Forschungstätigkeit zu unterstützen sowie miteinander und gegebenenfalls mit internationalen Fachorganisationen zusammenzuarbeiten, um die in diesem Artikel dargelegten sozialen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Ziele zu verwirklichen;

e) dem Generalsekretär mit der durch die Rücksichtnahme auf Sicherheit und Verfassung gebotenen Einschränkung zu seiner Unterrichtung regelmässig statistische und sonstige Informationen technischer Art über das Wirtschafts-, Sozial- und Erziehungswesen in den nicht unter die Kapitel XII und XIII fallenden Hoheitsgebieten zu übermitteln, für die sie verantwortlich sind.

Artikel 74

Die Mitglieder der Vereinten Nationen sind sich ferner darin einig, dass die Politik, die sie für die unter dieses Kapitel fallenden Hoheitsgebiete verfolgen, nicht minder auf dem allgemeinen Grundsatz der guten Nachbarschaft in sozialen, wirtschaftlichen und Handelsangelegenheiten beruhen muss als die Politik, die sie für ihr Mutterland verfolgen; hierbei sind die Interessen und das Wohl der übrigen Welt gebührend zu berücksichtigen.

 

KAPITEL XII Das internationale Treuhandsystem

Artikel 75

Die Vereinten Nationen errichten unter ihrer Autorität ein internationales Treuhandsystem für die Verwaltung und Beaufsichtigung der Hoheitsgebiete, die auf Grund späterer Einzelabkommen in dieses System einbezogen werden. Diese Hoheitsgebiete werden im folgenden als Treuhandgebiete bezeichnet.

Artikel 76

Im Einklang mit den in Artikel 1 dieser Charta dargelegten Zielen der Vereinten Nationen dient das Treuhandsystem hauptsächlich folgenden Zwecken:

a) den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen;

b) den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt der Einwohner der Treuhandgebiete und ihre fortschreitende Entwicklung zur Selbstregierung oder Unabhängigkeit so zu fördern, wie es den besonderen Verhältnissen eines jeden dieser Hoheitsgebiete und seiner Bevölkerung sowie deren frei geäusserten Wünschen entspricht und in dem diesbezüglichen Treuhandabkommen vorgesehen ist;

c) die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und das Bewusstsein der gegenseitigen Abhängigkeit der Völker der Welt zu stärken;

d) die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vereinten Nationen und ihrer Staatsangehörigen in sozialen, wirtschaftlichen und Handelsangelegenheiten sowie die Gleichbehandlung dieser Staatsangehörigen in der Rechtspflege sicherzustellen, ohne jedoch die Verwirklichung der vorgenannten Zwecke zu beeinträchtigen;

Artikel 80 bleibt unberührt.

Artikel 77

(1) Das Treuhandsystem findet auf die zu den folgenden Gruppen gehörenden Hoheitsgebiete Anwendung, soweit sie auf Grund von Treuhandabkommen in dieses System einbezogen werden:

a) gegenwärtig bestehende Mandatsgebiete;

b) Hoheitsgebiete, die infolge des Zweiten Weltkriegs von Feindstaaten abgetrennt werden;

c) Hoheitsgebiete, die von den für ihre Verwaltung verantwortlichen Staaten freiwillig in das System einbezogen werden.

(2) Die Feststellung, welche Hoheitsgebiete aus den genannten Gruppen in das Treuhandsystem einbezogen werden und welche Bestimmungen hierfür gelten, bleibt einer späteren Übereinkunft vorbehalten.

Artikel 78

Das Treuhandsystem findet keine Anwendung auf Hoheitsgebiete, die Mitglied der Vereinten Nationen geworden sind; die Beziehungen zwischen Mitgliedern beruhen auf der Achtung des Grundsatzes der souveränen Gleichheit.

Artikel 79

Für jedes in das Treuhandsystem einzubeziehende Hoheitsgebiet werden die Treuhandbestimmungen einschliesslich aller ihrer Änderungen und Ergänzungen von den unmittelbar beteiligten Staaten, zu denen bei Mandatsgebieten eines Mitglieds der Vereinten Nationen auch die Mandatsmacht zählt, in Form eines Abkommens vereinbart; sie bedürfen der Genehmigung nach den Artikeln 83 und 85.

Artikel 80

(1) Soweit in einzelnen, auf Grund der Artikel 77, 79 und 81 geschlossenen Treuhandabkommen zur Einbeziehung eines Treuhandgebiets in das Treuhandsystem nichts anderes vereinbart wird und solange derartige Abkommen noch nicht geschlossen sind, ist dieses Kapitel nicht so auszulegen, als ändere es unmittelbar oder mittelbar die Rechte von Staaten oder Völkern oder in Kraft befindliche internationale Übereinkünfte, deren Vertragsparteien Mitglieder der Vereinten Nationen sind.

(2) Aus Absatz 1 kann keine Rechtfertigung dafür abgeleitet werden, Verhandlungen über Abkommen zu der in Artikel 77 vorgesehenen Einbeziehung von Mandats gebieten und sonstigen Hoheitsgebieten in das Treuhandsystem oder den Abschluss solcher Abkommen zu verzögern oder aufzuschieben.

Artikel 81

Jedes Treuhandabkommen enthält die Bestimmungen, nach denen das Treuhandgebiet zu verwalten ist, und bezeichnet die verwaltende Obrigkeit. Diese, im folgenden als «Verwaltungsmacht» bezeichnet, kann ein Staat oder eine Staatengruppe oder die Organisation selbst sein.

Artikel 82

Jedes Treuhandabkommen kann eine oder mehrere strategische Zonen bezeichnen, die das ganze Treuhandgebiet, für welches das Abkommen gilt, oder einen Teil davon umfassen; Sonderabkommen nach Artikel 43 bleiben unberührt.

Artikel 83

(1) Alle Aufgaben der Vereinten Nationen in bezug auf strategische Zonen, einschliesslich der Genehmigung der Treuhandabkommen sowie ihrer Änderungen und Ergänzungen, nimmt der Sicherheitsrat wahr.

(2) Die in Artikel 76 dargelegten Hauptzwecke gelten auch für die Bevölkerung jeder strategischen Zone.

(3) Unter Beachtung der Treuhandabkommen nimmt der Sicherheitsrat vorbehaltlich der Sicherheitserfordernisse die Unterstützung des Treuhandrats in Anspruch, um im Rahmen des Treuhandsystems diejenigen Aufgaben der Vereinten Nationen wahrzunehmen, die politische, wirtschaftliche, soziale und erzieherische Angelegenheiten in den strategischen Zonen betreffen.

Artikel 84

Die Verwaltungsmacht hat die Pflicht, dafür zu sorgen, dass das Treuhandgebiet seinen Beitrag zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit leistet. Zu diesem Zweck kann sie freiwillige Streitkräfte, Erleichterungen und Beistand von dem Treuhandgebiet in Anspruch nehmen, um die Verpflichtungen zu erfüllen, die sie in dieser Hinsicht gegenüber dem Sicherheitsrat übernommen hat, und um die örtliche Verteidigung und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung innerhalb des Treuhandgebiets sicherzustellen.

Artikel 85

(1) Die Aufgaben der Vereinten Nationen in bezug auf Treuhandabkommen für alle nicht als strategische Zonen bezeichneten Gebiete, einschliesslich der Genehmigung der Treuhandabkommen sowie ihrer Änderungen und Ergänzungen, werden von der Generalversammlung wahrgenommen.

(2) Bei der Durchführung dieser Aufgaben wird die Generalversammlung von dem unter ihrer Autorität handelnden Treuhandrat unterstützt.

 

KAPITEL XIII Der Treuhandrat

Zusammensetzung

Artikel 86

(1) Der Treuhandrat besteht aus folgenden Mitgliedern der Vereinten Nationen:

a) den Mitgliedern, die Treuhandgebiete verwalten;

b) den in Artikel 23 namentlich aufgeführten Mitgliedern, soweit sie keine Treuhandgebiete verwalten;

c) so vielen weiteren von der Generalversammlung für je drei Jahre gewählten Mitgliedern, wie erforderlich

sind, damit der Treuhandrat insgesamt zur Hälfte aus Mitgliedern der Vereinten Nationen besteht, die Treuhandgebiete verwalten, und zur Hälfte aus solchen, die keine verwalten.

(2) Jedes Mitglied des Treuhandrats bestellt eine besonders geeignete Person zu seinem Vertreter im Treuhandrat.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 87

Die Generalversammlung und unter ihrer Autorität der Treuhandrat können bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben a) von der Verwaltungsmacht vorgelegte Berichte prüfen;

b) Gesuche entgegennehmen und sie in Konsultation mit der Verwaltungsmacht prüfen;

c) regelmässige Bereisungen der einzelnen Treuhandgebiete veranlassen, deren Zeitpunkt mit der Verwaltungsmacht vereinbart wird;

d) diese und sonstige Massnahmen in Übereinstimmung mit den Treuhandabkommen treffen.

Artikel 88

Der Treuhandrat arbeitet einen Fragebogen über den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt der Einwohner jedes Treuhandgebiets aus; die Verwaltungsmacht jedes Treuhandgebiets, für das die Generalversammlung zuständig ist, erstattet dieser auf Grund des Fragebogens alljährlich Bericht.

Abstimmung

Artikel 89

(1) Jedes Mitglied des Treuhandrats hat eine Stimme.

(2) Beschlüsse des Treuhandrats bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.

Verfahren

Artikel 90

(1) Der Treuhandrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.

(2) Der Treuhandrat tritt nach Bedarf gemäss seiner Geschäftsordnung zusammen; in dieser ist auch die Einberufung von Sitzungen auf Antrag der Mehrheit seiner Mitglieder vorzusehen.

Artikel 91

Der Treuhandrat nimmt gegebenenfalls die Unterstützung des Wirtschafts- und Sozialrats und der Sonderorganisationen in Angelegenheiten in Anspruch, für die sie zuständig sind.

 

KAPITEL XIV Der Internationale Gerichtshof

Artikel 92

Der Internationale Gerichtshof ist das Hauptrechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen. Er nimmt seine Aufgaben nach Massgabe des beigefügten Statuts wahr, das auf dem Statut des Ständigen Internationalen Gerichtshofs beruht und Bestandteil dieser Charta ist.

Artikel 93

(1) Alle Mitglieder der Vereinten Nationen sind ohne weiteres Vertragsparteien des Statuts des Internationalen Gerichtshofs.

(2) Ein Staat, der nicht Mitglied der Vereinten Nationen ist, kann zu Bedingungen, welche die Generalversammlung jeweils auf Empfehlung des Sicherheitsrats festsetzt, Vertragspartei des Statuts des Internationalen Gerichtshofs werden.

Artikel 94

(1) Jedes Mitglied der Vereinten Nationen verpflichtet sich, bei jeder Streitigkeit, in der es Partei ist, die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zu befolgen.

(2) Kommt eine Streitpartei ihren Verpflichtungen aus einem Urteil des Gerichtshofs nicht nach, so kann sich die andere Partei an den Sicherheitsrat wenden; dieser kann, wenn er es für erforderlich hält, Empfehlungen abgeben oder Massnahmen beschliessen, um dem Urteil Wirksamkeit zu verschaffen.

Artikel 95

Diese Charta schliesst nicht aus, dass Mitglieder der Vereinten Nationen auf Grund bestehender oder künftiger Abkommen die Beilegung ihrer Streitigkeiten anderen Gerichten zuweisen.

Artikel 96

(1) Die Generalversammlung oder der Sicherheitsrat kann über jede Rechtsfrage ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs anfordern.

(2) Andere Organe der Vereinten Nationen und Sonderorganisationen können mit jeweiliger Ermächtigung durch die Generalversammlung ebenfalls Gutachten des Gerichtshofs über Rechtsfragen anfordern, die sich in ihrem Tätigkeitsbereich stellen.

 

KAPITEL XV Das Sekretariat

Artikel 97

Das Sekretariat besteht aus einem Generalsekretär und den sonstigen von der Organisation benötigten Bediensteten. Der Generalsekretär wird auf Empfehlung des Sicherheitsrats von der Generalversammlung ernannt. Er ist der höchste Verwaltungsbeamte der Organisation.

Artikel 98

Der Generalsekretär ist in dieser Eigenschaft bei allen Sitzungen der Generalversammlung, des Sicherheitsrats, des Wirtschafts- und Sozialrats und des Treuhandrats tätig und nimmt alle sonstigen ihm von diesen Organen zugewiesenen Aufgaben wahr. Er erstattet der Generalversammlung alljährlich über die Tätigkeit der Organisation Bericht.

Artikel 99

Der Generalsekretär kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf jede Angelegenheit lenken, die nach seinem Dafürhalten geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden.

Artikel 100

(1) Der Generalsekretär und die sonstigen Bediensteten dürfen bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten von einer Regierung oder von einer Autorität ausserhalb der Organisation Weisungen weder erbitten noch entgegennehmen. Sie haben jede Handlung zu unterlassen, die ihrer Stellung als internationale, nur der Organisation verantwortliche Bedienstete abträglich sein könnte.

(2) Jedes Mitglied der Vereinten Nationen verpflichtet sich, den ausschliesslich internationalen Charakter der Verantwortung des Generalsekretärs und der sonstigen Bediensteten zu achten und nicht zu versuchen, sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beeinflussen.

Artikel 101

(1) Die Bediensteten werden vom Generalsekretär im Einklang mit Regelungen ernannt, welche die Generalversammlung erlässt.

(2) Dem Wirtschafts- und Sozialrat, dem Treuhandrat und erforderlichenfalls anderen Organen der Vereinten Nationen werden geeignete ständige Bedienstete zugeteilt. Sie gehören dem Sekretariat an.

(3) Bei der Einstellung der Bediensteten und der Regelung ihres Dienstverhältnisses gilt als ausschlaggebend der Gesichtspunkt, dass es notwendig ist, ein Höchstmass an Leistungsfähigkeit, fachlicher Eignung und Ehrenhaftigkeit zu gewährleisten. Der Umstand, dass es wichtig ist, die Auswahl der Bediensteten auf möglichst breiter geographischer Grundlage vorzunehmen, ist gebührend zu berücksichtigen.

 

KAPITEL XVI Verschiedenes

Artikel 102

(1) Alle Verträge und sonstigen internationalen Übereinkünfte, die ein Mitglied der Vereinten Nationen nach dem Inkrafttreten dieser Charta schliesst, werden sobald wie möglich beim Sekretariat registriert und von ihm veröffentlicht.

(2) Werden solche Verträge oder internationalen Übereinkünfte nicht nach Absatz 1 registriert, so können sich ihre Vertragsparteien bei einem Organ der Vereinten Nationen nicht auf sie berufen.

Artikel 103

Widersprechen sich die Verpflichtungen von Mitgliedern der Vereinten Nationen aus dieser Charta und ihre Verpflichtungen aus anderen internationalen Übereinkünften, so haben die Verpflichtungen aus dieser Charta Vorrang.

Artikel 104

Die Organisation geniesst im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds die Rechts- und Geschäftsfähigkeit, die zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich ist.

Artikel 105

(1) Die Organisation geniesst im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds die Vorrechte und Immunitäten, die zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich sind.

(2) Vertreter der Mitglieder der Vereinten Nationen und Bedienstete der Organisation geniessen ebenfalls die Vorrechte und Immunitäten, deren sie bedürfen, um ihre mit der Organisation zusammenhängenden Aufgaben in voller Unabhängigkeit wahrnehmen zu können.

(3) Die Generalversammlung kann Empfehlungen abgeben, um die Anwendung der Absätze 1 und 2 im einzelnen zu regeln, oder sie kann den Mitgliedern der Vereinten Nationen zu diesem Zweck Übereinkommen vorschlagen.

 

KAPITEL XVII Übergangsbestimmungen betreffend die Sicherheit

Artikel 106

Bis das Inkrafttreten von Sonderabkommen der in Artikel 43 bezeichneten Art den Sicherheitsrat nach seiner Auffassung befähigt, mit der Ausübung der ihm in Artikel 42 zugewiesenen Verantwortlichkeiten zu beginnen, konsultieren die Parteien der am 30. Oktober 1943 in Moskau unterzeichneten Viermächte-Erklärung und Frankreich nach Absatz 5 dieser Erklärung einander und gegebenenfalls andere Mitglieder der Vereinten Nationen, um gemeinsam alle etwa erforderlichen Massnahmen zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit im Namen der Organisation zu treffen.

Artikel 107

Massnahmen, welche die hierfür verantwortlichen Regierungen als Folge des Zweiten Weltkriegs in bezug auf einen Staat ergreifen oder genehmigen, der während dieses Krieges Feind eines Unterzeichnerstaats dieser Charta war, werden durch diese Charta weder ausser Kraft gesetzt noch untersagt.

 

KAPITEL XVIII Änderungen

Artikel 108

Änderungen dieser Charta treten für alle Mitglieder der Vereinten Nationen in Kraft, wenn sie mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung angenommen und von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschliesslich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats nach Massgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden sind.

Artikel 109

(1) Zur Revision dieser Charta kann eine Allgemeine Konferenz der Mitglieder der Vereinten Nationen zusammentreten; Zeitpunkt und Ort werden durch Beschluss einer Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und durch Beschluss von neun beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats bestimmt. Jedes Mitglied der Vereinten Nationen hat auf der Konferenz eine Stimme.

(2) Jede Änderung dieser Charta, die von der Konferenz mit Zweidrittelmehrheit empfohlen wird, tritt in Kraft, sobald sie von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschliesslich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats nach Massgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden ist.

(3) Ist eine solche Konferenz nicht vor der zehnten Jahrestagung der Generalversammlung nach Inkrafttreten dieser Charta zusammengetreten, so wird der Vorschlag, eine solche Konferenz einzuberufen, auf die Tagesordnung jener Tagung gesetzt; die Konferenz findet statt, wenn dies durch Beschluss der Mehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und durch Beschluss von sieben beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats bestimmt wird.

 

KAPITEL XIX Ratifizierung und Unterzeichnung

Artikel 110

(1) Diese Charta bedarf der Ratifizierung durch die Unterzeichnerstaaten nach Massgabe ihres Verfassungsrechts.

(2) Die Ratifikationsurkunden werden bei der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt; diese notifiziert jede Hinterlegung allen Unterzeichnerstaaten sowie dem Generalsekretär der Organisation, sobald er ernannt ist.

(3) Diese Charta tritt in Kraft, sobald die Republik China, Frankreich, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland und die Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Mehrheit der anderen Unterzeichnerstaaten ihre Ratifikationsurkunden hinterlegt haben. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika errichtet sodann über die Hinterlegung der Ratifikationsurkunden ein Protokoll, von dem sie allen Unterzeichnerstaaten Abschriften übermittelt.

(4) Die Unterzeichnerstaaten dieser Charta, die sie nach ihrem Inkrafttreten ratifizieren, werden mit dem Tag der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen.

Artikel 111

Diese Charta, deren chinesischer, französischer, russischer, englischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird im Archiv der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt.

Diese übermittelt den Regierungen der anderen Unterzeichnerstaaten gehörig beglaubigte Abschriften.

 

ZU URKUND DESSEN haben die Vertreter der Regierungen der Vereinten Nationen diese Charta unterzeichnet.

GESCHEHEN in der Stadt San Franzisco am 26. Juni 1945.

 

Bundesgesetzblatt 1973 II. Tag der Ausgabe: Bonn, den 9. Juni 1973, S. 431-503

 

Quelle:

UNRIC - Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa

[ https://www.unric.org/de/charta ]